Volksschüler arbeiten am Projekt „Zwergrohrkolben“ mit

Zwergrohrkolben – diese flussbegleitende Planzenart ist im Tiroler Inntal ausgestorben, aber nach einer wissenschaftlichen Überprüfung sind durchaus potentielle Lebensräume vorhanden – vor allem im Bereich der in den letzten Jahren umgesetzten Fluss-Revitalisierungmaßnahmen. In diesen Flächen werden jetzt gezielt Jungpflanzen ausgebracht, um den Zwergrohrkolben wieder ins Inntal zu bringen.
So machten sich kürzlich die Schüler mit den Lehrpersonen der Volksschule Mils bei Imst, begleitet von Toni Vorauer und einem Mitarbeiter vom WWF, sowie einem Professor der Universität Innsbruck auf dem Weg durch die Milser Au zu den besagten Flächen am Inn. 100 Pflanzen des Zwergrohrkolbens wurden von den Volksschülern mit Hilfe der Mitarbeiter des WWF gesetzt.
Laut den Fachleuten sind auf den Revitalisierungsflächen gute Bedingungen – da wächst auch der bunte Schachtelhalm – und da fühlt sich auch der Zwergrohrkolben wohl.
Die Volksschüler waren mit Begeisterung beim „Projekt-Zwergrohrkolben“ dabei.