Zum ersten Mal gelang es Naturfotografin Renate Dalnodar, eine Gänsesäger-Mutter mit ihren Küken auf dem Rücken zu fotografieren. Diese Bild ist nicht nur wunderschön, sondern auch etwas Besonderes: In ganz Tirol gibt es laut Aufzeichnungen nur etwa 25 bis 30 Brutpaare – eines davon nun auch hier bei uns in Mils bei Imst.
Doch die Milser Au zeigt sich auch sonst wieder von ihrer lebendigen Seite:
Wer den Innweg entlangspaziert, entdeckt derzeit viel angeschwemmtes Holz. So mancher sammelt es, um es später mitzunehmen – und markiert den Fund mit einem kleinen Steinturm. Ein alter Brauch, der zeigt: “Dieses Holz gehört schon jemandem!”
Der ehemalige “Badplatz”, an dem früher viele Milser Kinder das Schwimmen erlernten, wird an heißen Sommertagen gerne von den Sommerkühen in der Milser Au zur Erfrischung genutzt.
Ein weiteres Highlight in diesem Sommer: Roland Hammerle beobachtete einen Wiedehopf mit Jungen und stellte seine Aufnahmen für “Mils im Bild” zur Verfügung. Der farbenprächtige Vogel mit seiner markanten Haube ist ein echter Hingucker – und ein Glücksfall für jeden Naturfreund. Zwischen Wiesenblumen und hohem Gras lugt plötzlich ein Fuchs hervor – neugierig, aber vorsichtig.
Und hoch oben am Himmel spielt sich ein kleiner “Luftkampf” ab: Ein Turmfalke verfolgt einen Bussard – oder ist es vielleicht umgekehrt?




























































































