Milser Au – Frühjahr 2026

Das Landschaftsschutzgebiet Milser Au zeigt sich derzeit wieder besonders vielfältig und lebendig. Verschiedenste Vogelarten und Frühlingsblumen bereichern diesen Naturraum.
Vogelarten wie Gänsesäger mit ihren Küken, Kuckuck, Grünspecht und Buntspecht konnten von Naturfotografin Renate Dalnodar mit der Kamera festgehalten werden.
Besonders erfreulich ist, dass seit dem vergangenen Jahr ein Gänsesäger-Paar in der Milser Au heimisch geworden ist. Wie auf den Bildern von Renate zu sehen ist, führt die Gänsesäger-Mutter derzeit zwölf Junge durch das Wasser bei der großen Insel in der Au.

Auch Wildnarzissen, entdeckt von Gerda und Gebhard Moser, sind nun im Landschaftsschutzgebiet Milser Au zu finden und bereichern die Frühlingslandschaft zusätzlich.

Der Auwald ist ein einzigartiger Lebensraum für viele geschützte Tier- und Pflanzenarten und zeigt immer wieder, wie wertvoll und vielfältig die heimische Natur ist.

Weihnachtsweg in der Milser Au

„Der Advent ist eine Zeit des Wartens, des Innehaltens und der Hoffnung. Schritt für Schritt machen wir uns auf den Weg – hin zum Licht, das an Weihnachten in die Welt kommt. In einer oft dunklen und hektischen Zeit lädt uns dieser Weg ein, still zu werden, nachzudenken und das Licht in uns und um uns neu zu entdecken.“

So lautet der Text beim Weihnachtsweg in der Milser Au, gestaltet von den Kindergartenkindern mit ihren Kindergartenpädagoginnen von der Alpenrast Tyrol.

Der mit viel Liebe geschmückte Weihnachtsweg soll den Besucher einladen, innezuhalten und ein Stück Weihnachtfreude mitzunehmen.

Fotos: Renate Dalnodar, Leni Bullock

 

Milser Au – Sommer 2025

Zum ersten Mal gelang es Naturfotografin Renate Dalnodar, eine Gänsesäger-Mutter mit ihren Küken auf dem Rücken zu fotografieren. Diese Bild ist nicht nur wunderschön, sondern auch etwas Besonderes: In ganz Tirol gibt es laut Aufzeichnungen nur etwa 25 bis 30 Brutpaare – eines davon nun auch hier bei uns in Mils bei Imst.

Doch die Milser Au zeigt sich auch sonst wieder von ihrer lebendigen Seite:
Wer den Innweg entlangspaziert, entdeckt derzeit viel angeschwemmtes Holz. So mancher sammelt es, um es später mitzunehmen – und markiert den Fund mit einem kleinen Steinturm. Ein alter Brauch, der zeigt: „Dieses Holz gehört schon jemandem!“
Der ehemalige „Badplatz“, an dem früher viele Milser Kinder das Schwimmen erlernten, wird an heißen Sommertagen gerne von den Sommerkühen in der Milser Au zur Erfrischung genutzt.
Ein weiteres Highlight in diesem Sommer: Roland Hammerle beobachtete einen Wiedehopf mit Jungen und stellte seine Aufnahmen für „Mils im Bild“ zur Verfügung. Der farbenprächtige Vogel mit seiner markanten Haube ist ein echter Hingucker – und ein Glücksfall für jeden Naturfreund. Zwischen Wiesenblumen und hohem Gras lugt plötzlich ein Fuchs hervor – neugierig, aber vorsichtig.
Und hoch oben am Himmel spielt sich ein kleiner „Luftkampf“ ab: Ein Turmfalke verfolgt einen Bussard – oder ist es vielleicht umgekehrt?

Herrliche Frühlingszeit

„Wenn der Frühling ins Land zieht
wäre es eine Beleidigung der Natur,
nicht einzustimmen in ihr Jauchzen“
John Milton, englischer Dichter/ Philosoph (1608 – 1674)

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad lässt sich der Frühling in der Umgebung von Mils bei Imst besonders intensiv erleben.
Die Obstbäume zeigen ihre Pracht, die Wiesen stehen in voller Blüte und der Löwenzahn färbt die Flächen in ein leuchtendes Gelb.
In der Au zeigt sich bereits die Vielfalt der Tierwelt: Flussuferläufer, Wasseramsel beim Füttern der Jungen, Gebirgsstelze, Baumläufer, Kleiber und Mönchsgrasmücke haben sich schon einen Nistplatz ausgesucht.
Am alten Badplatz finden sich Stockenten ein, während Bienen und Schmetterlinge emsig die ersten Blüten von Sumpfdotterblumen, Kuckucksblumen und Erdbeeren aufsuchen.

Fotos: Renate Dalnodar, Leni Bullock

Der Frühling ist da

Die Landschaft rund um Mils bei Imst verwandelt sich derzeit in ein Blütenmeer.
Auf den Wiesen zeigen sich erste Farbtupfer, die Obstbäume stehen in voller Blüte und auch in der Milser Au erwacht das Leben.

Auch die Vogelwelt ist wieder aktiv. In der Au lässt sich ein Kleinspecht beim Bau seiner Nisthöhle beobachten. Im Geäst huschen Baumläufer und Blaumeisen, ein Zilpzalp singt hoch oben auf einer Fichte. Ebenfalls ein Braunkehlchen zeigt sich bereits.
Der Frühling ist da!

Fotos: Renate Dalnodar, Leni Bullock