Wissenstest der Feuerwehrjugend des Bezirkes Imst in Mils

Jedes Jahr veranstaltet der Bezirksfeuerwehrverband diesen Wissenstest für die jüngsten Mitglieder der Feuerwehr. Am Samstag, den 6. April 2024 fand dieser Test nach 9 Jahren wieder in der Volksschule Mils statt. 172 junge Mädchen und Burschen zeigten ihr Wissen über das Feuerwehrwesen und wurden von geschulten Bewertern in den Bereichen ordentliche Meldung, theoretische Fragen, Dienstgrade, Fahrzeuge, Knoten, Funk, Planspiele über Löschgruppen und techn. Einsatzgruppen, gefährliche Stoffe und Erste Hilfe geprüft. 170 Jugendliche erhielten das Wissenstestleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold.
Für die Feuerwehrjugend Mils traten Marie Finazzer, Lorena und Georg Sonnweber zum Wissenstest in Silber an. Ina Spiss erwarb das Wissenstestleistungsabzeichen in Bronze. Alle vier haben sich gut vorbereitet und seit Jänner wöchentlich für diesen Test geübt. So gab es nur wenige Punkte Abzug und alle können mit Stolz ihr Abzeichen tragen. Wir gratulieren herzlich und bedanken uns für die Bereitschaft, sich für den aktiven Feuerwehrdienst so gut auszubilden.
Als ausrichtende Feuerwehr verköstigten wir im Auftrag des Bezirksfeuerwehrverbandes neben den 172 Jugendlichen auch alle Betreuer, Bewerter und Ehrengäste sowie die mitgereisten Eltern.
Jugendbeauftragter Gerhard Bregenzer bedankte sich beim Bürgermeister, dem Lehrpersonal und dem Reinigungspersonal für die Möglichkeit der Nutzung der Räumlichkeiten und auch bei den mitarbeitenden Feuerwehrmitgliedern und dem Kommando für die großartige Unterstützung.
Das Bewertungsteam unter der Leitung von Bezirksjugendsachbearbeiter Roland Scheiring beurteilte die Jugendlichen mit viel Fingerspitzengefühl und nahm ihnen die Nervosität. Alle haben fair und sehr gut bearbeitet.
Bei der Schlussveranstaltung konnte Roland Scheiring zahlreiche Ehrengäste begrüßen: Den Hausherrn Bürgermeister Ing. Bernhard Schöpf, Landtagsabgeordneten Dominik Traxl, Bezirksfeuerwehrkommandant Roland Thurner mit Stellvertreter Michael Bacher, Bezirksfeuerwehrkommandant von Innsbruck Stadt Gerhard Mayregger, Bezirksschriftführer Lukas Scheiber, die Abschnittskommandanten Martin Föger, Michael Haselwanter und Christian Melmer sowie den Bezirksfeuerwehrkommandant außer Dienst Hubert Fischer.
Wir gratulieren allen teilnehmenden Mitgliedern der Feuerwehrjugend des Bezirkes zu ihrer hervorragenden Leistung. Ihr Interesse und ihr Wissen sind unsere Sicherheit für die Zukunft.

Beitrag/Fotos: Gerhard Bregenzer – Feuerwehr Mils

 

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Mils bei Imst

Der Einladung zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Mils bei Imst am 28.03.2024 folgten 39 Feuerwehrmitglieder, die Vertreter des Bezirkes Martin Föger und BFK Roland Thurner sowie die Fahrzeugpatinnen Leni Bullock und Gerti Praxmarer und Bürgermeister Bernhard Schöpf.
Kommandant Markus Finazzer eröffnete die Versammlung. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden folgten die Berichte von Schriftführer Bernhard Poimer, Kassier Markus Sonnweber, Kommandant Markus Finazzer und den Beauftragten verschiedener Fachgebiete.
Das Jahr 2023 war ein sehr arbeitsreiches. Zu 3 Brandeinsätzen und 11 technischen Einsätzen wurde die Feuerwehr alarmiert. Der Felssturz im Dezember war das größte zu bewältigende Ereignis. Insgesamt leisteten 143 Mann 570 Einsatzstunden.
Mit 36 Übungen, darunter Gesamtübungen, Gemeinschaftsübungen mit Nachbarfeuerwehren, Bewerbsübungen sowie Übungen in den einzelnen Fachbereichen, leistete die Mannschaft 494 Übungsstunden. Die Feuerwehrjugend hielt 9 Übungen und 11 Ausbildungen für den Wissenstest ab. Der Großteil der geleisteten Stunden wurde jedoch für andere Tätigkeiten aufgewendet: Verkehrsordnerdienste, kirchliche Veranstaltungen, eigene Veranstaltungen wie Florianifeier und Feuerwehrball, Besuche von Veranstaltungen der Nachbarfeuerwehren, Sitzungen, Teilnahme an Bewerben und Schulungen sowie Wartungsarbeiten. Insgesamt ergaben sich 134 Tätigkeiten und 2.865 geleistete Stunden in diesem Bereich.
Kassier Markus Sonnweber konnte von einem positiven Kassenstand berichten. Geprüft wurde die Kasse durch Romed Schiechtl und Andreas Frischmann. Der Kassier wurde von der Versammlung per Handzeichen entlastet.
In den Ansprachen lobten BFK Roland Thurner und der Abschnittskommandant die geleistete Arbeit und baten um weiterhin so gute Zusammenarbeit wie bisher.
Bürgermeister Bernhard Schöpf bedankte sich bei der Feuerwehr für die geleisteten Stunden, vor allem für das Verständnis und den Zusammenhalt in der Gemeinde, bezugnehmend auf die Situation, dass die Feuerwehr ihr Feuerwehrhaus verlassen und im Agrargebäude eine Notunterkunft beziehen musste. Er ging auch auf die aktuelle Situation ein und stellte eine Rückkehr in das Feuerwehrhaus Ende Mai / Anfang Juni in Aussicht.
Das Feuerwehrmitglied Thorben Müller wurde angelobt und zum Feuerwehrmann befördert. Sebastian Pohl wurde nach Übernahme einer Löschgruppe zum Löschmeister befördert.
Auch langjährige und verdiente Mitglieder wurden geehrt: Die Auszeichnung für 25-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen erhielten Bernhard Poimer, Christoph Finazzer, Gabriel Schiechtl, Romed und Stefan Schiechtl. Ehrenmitglied Helmut Menghin erhielt die Auszeichnung für seine 50-jährige Tätigkeit.

Beitrag: Feuerwehr Mils bei Imst

Feuerwehrball mit Christbaumversteigerung in Mils bei Imst

Zum diesjährigen Feuerwehrball am 26. Dezember 2023 im Gemeindezentrum in Mils bei Imst konnte Feuerwehrkommandant Markus Finazzer wieder die Abordnungen des Abschnittes Imst-Gurgltal begrüßen. Der alljährliche Feuerwehrball dient vor allem der Begegnung und Geselligkeit der Feuerwehrkameradinnen und – kameraden, die sonst das ganze Jahr über im Einsatz sind.
Zur Aufbesserung der Kameradschaftskasse wurde auch heuer wieder eine Christbaumversteigerung durchgeführt – mit schönen Preisen wie Paragleiter-Tandemflug, großem Werkzeugkoffer, Akku-Bohrmaschine, Tagespässe für Schigebiete sowie Gutscheine von diversen Gastronomiebetrieben. Für Tanz und Unterhaltung sorgte das „Granstein-Echo“. Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt.

Fotos: Gerhard Bregenzer, Feuerwehr Mils

Felssturz in Mils bei Imst

Fotos und ein Situationsbericht von Bürgermeister Bernhard Schöpf.

Bericht über die Ereignisse in der Nacht vom 22.12.2023 und den Tag vom 23.12.2023 – Felssturz oberhalb der Dorfstraße im Bereich Feuerwehrhaus Dorfstaße 1 bis zum Haus Dorfstraße 7 – Familie Schiechtl Helmut.

Am Freitag den 22.12.2023 um ca. 23:45 Uhr wurde der Leitstelle Tirol ein Felssturz im Bereich der Feuerwehrhalle gemeldet. Diese alarmierte die Einsatzkräfte mittels Sirenenalarm. Straßenmeister Neurauter Hartmut hat mich zeitgleich darüber informiert, dass er von einem Felssturz ausgeht. Beim Eintreffen der Feuerwehrmitglieder und der Gemeindeführung war bereits klar, dass es sich um ein größeres Schadensereignis handelt.
Größere Steinblöcke haben das Gelände des örtlichen Bauhofes erreicht und dabei das Baum.- und Strauchschnittlager komplett zerstört. Die Dorfstraße war nicht passierbar. Mit dem Eintreffen der Einsatzkräfte, wurden auf Anordnung des Bürgermeisters in Absprache mit Straßenmeister Neurauter Hartmut der Bereich vom Feuerwehrhaus bis zum Haus der Familie Schiechtl Helmut evakuiert. Parallel dazu wurde über die Landeswarnzentrale der Landesgeologe angefordert. Anschließend wurde die Freiwillige Feuerwehr unter der Leitung von Finazzer Markus und Praxmarer Matthias mit der großräumigen Absperrung des Bereiches beauftragt.
Da das Feuerwehrhaus auch in der Gefahrenzone lag und liegt, wurde die Einsatzzentrale der Feuerwehr und der Gemeindeeinsatzleitung ins Foyer des Gemeindezentrums verlegt. Hier gilt der gesamten Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr unser besonderer Dank. Im Schichtdienst wurde die angeordnete Sperre bis in den späteren Nachmittag des 23.12.2023 überwacht.
Der Landesgeologe Mag. Thomas Figl war kurz nach Mitternacht vor Ort und hat gemeinsam mit dem Bürgermeister Bernhard Schöpf die weiteren Erstmaßnahmen besprochen. Die bereits ausgesprochenen Sperren und Evakuierungen wurden als richtig und ausreichend erachtet. Eine Begehung und Befliegung mittels Drohnen bei Tageslicht wurde vereinbart.

Evakuiert wurden wie erwähnt die Häuser Dorfstraße 1-7. Die Familien wurden von Verwandten aufgenommen. Eine Familie wurde gemäß Katastrophenschutzplan in der Trofana Raststätte untergebracht.

Wie sieht die Situation aus:
Die oben angeführte Begehung und Befliegung im Beisein der Landesgeologie, der Landeswarnzentrale und der Wildbach- und Lawinenverbauung ergab folgendes Bild: Der Bereich Feuerwehrhaus, Gemeindebauhof, Recyclinghof und Haus Dorfstraße 2 muss für mehrere Monate gesperrt werden. Es ist mit weiteren Abbrüchen Richtung Feuerwehrhaus zu rechnen. Erste bauliche Maßnahmen können frühestens nach dem 06.01.2024 beauftragt werden. Der Berg muss vorher zur Ruhe kommen. Derzeit wären Arbeiten zu gefährlich.
Wie diese Abräum- und Sicherungsarbeiten aussehen werden, wird gemeinsam mit der WLV Gebietsbauleitung Oberland, der Landesgeologie und der Asfinag, in Absprache mit der ausführenden Firma besprochen. Man muss davon ausgehen, dass der unmittelbare Gefährdungsbereich bis mindestens April 2024 gesperrt bleibt. Die Betonung liegt auf mindestens.

Mit den Fachkräften des Landes und der WLV wurde weiters vereinbart, dass die Häuser Dorfstraße 3 bis Dorfstraße 7 wieder in ihre Häuser zurückkehren können.

Die Freiwillige Feuerwehr, der Gemeindebauhof und der Recyclinghof übersiedeln ins Agrargebäude.
Hier möchten wir uns bei der Agrargemeinschaft für die rasche und unkomplizierte Bereitschaft der Gemeinde das Gebäude als Ersatzquartier zur Verfügung zu stellen bedanken. Somit wurde das Agrargebäude zur Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr umgestaltet. Die Feuerwehr wird bis zum Ende der Aufräum- und Sicherungsarbeiten in der Dorfstraße, im Agrargebäude untergebracht sein. Selbiges gilt für den Gemeindebauhof. Bezüglich Recyclinghof überlegen wir uns die weitere Vorgangsweise. Derzeit ist dieser auch ins Gelände der Agrargemeinschaft verlegt.

Anzumerken ist, dass der Landeshauptmann Anton Mattle mehrfach mit dem Bürgermeister die Vorortsituation besprochen und seine Unterstützung angeboten hat.

Als kleines Weihnachtswunder ist es anzusehen, dass niemand verletzt wurde. Danke an alle die am Einsatz beteiligt waren. Freuerwehr Mils, Straßenmeisterei, Landesgeologie, Landeswarnzentrale, WLV, Gemeindeeinsatzleitung und unserem Gemeindearbeiter Praxmarer Gregor. Danke auch den Familien der evakuierten Personen und der Trofana Tyrol.

Es ist klar und deutlich anzumerken, dass der gesperrte Bereich Sperrgebiet ist. Es herrscht hier absolute LEBENSGEFAHR !!!!
Danke für euer Verständnis. Über die weiteren Schritte wird die Bevölkerung laufend informiert werden.
Bürgermeister Bernhard Schöpf

Gemeinsame Übung der Feuerwehren Imsterberg, Schönwies, Mils

Die traditionelle gemeinsame Übung fand heuer am Freitag, den 20.10.2023 wieder in Mils bei Imst statt.
Als Übungsobjekt wurde von Kommandant Markus Finazzer die Volksschule ausgewählt. Das Lehrpersonal und die Schülerinnen und Schüler waren anwesend, um auch den Ablauf einer Evakuierung bzw. Bergung zu üben.

Der angenommene Brand der Hackschnitzelheizung wurde von der Gruppe des TLF Mils unter Atemschutz bekämpft. Sofort wurden die Feuerwehren Schönwies und Imsterberg nachalarmiert. Mehrere Atemschutztrupps aller beteiligten Feuerwehren suchten die Räume nach Personen ab. Die Feuerwehr Mils errichtete einen Atemschutzsammelplatz, um die Trupps vor dem Betreten des Brandobjektes zu überwachen. Während sich die Tanklöschfahrzeuge aller drei Feuerwehren möglichst nahe am Brandobjekt positionierten, versorgten sich die Löschfahrzeuge und Kleinlöschfahrzeuge in der Nähe ihrer Wasserentnahmestellen bei einem Hydranten und bei der Wasserentnahmestelle am Larsennbach.  Beim Pavillon wurde ein Sammelplatz für die geborgenen Schüler und Lehrer eingerichtet. Dort konnten die Lehrkräfte die Vollständigkeit der anwesenden Schulkinder überprüfen.
Die Übung wurde von Abschnittskommandant Martin Föger und den Bürgermeistern der beteiligten Feuerwehren beobachtet. Bei der anschließenden Übungsbesprechung lobte der Abschnittskommandant die gute Übungsvorbereitung und Zusammenarbeit der drei Nachbarfeuerwehren. Auch Bürgermeister Bernhard Schöpf bedankte sich bei den Feuerwehren für die Bereitschaft, ihre Freizeit für solche Übungen zu opfern. Natürlich wurde im Anschluss die Kameradschaft im Gerätehaus in Mils gepflegt.

Insgesamt nahmen 76 Feuerwehrmitglieder teil.
Im Übungseinsatz waren 3 Tanklöschfahrzeuge, ein Löschfahrzeug und zwei Kleinlöschfahrzeuge.

Text: FFW Mils, Bilder: FFW Mils, FFW Schönwies