Galerie Kronburg: Ausstellung über Bildhauer Dominikus Trenkwalder (1841-1897)

Vor 125 Jahren starb der Bildhauer Dominikus Trenkwalder. Der gebürtige Landecker hat im gesamten deutschsprachigen Raum Spuren hinterlassen. Er zählt zweifellos zu den bedeutendsten neugotischen Bildhauern Tirols. Seine zahlreichen sakralen Kunstwerke aus Holz und Marmor sind in vielen Kirchen, Kapellen und Friedhöfen zu finden. Das wohl am häufigsten ausgeführte Motiv ist die Statue „Maria Immaculate“ (Marias unbefleckte Empfängnis), die häufig als Prozessionsfigur verwendet wird. Auch in der Pfarrkirche Mils bei Imst befindet sich eine von Dominikus Trenkwalder geschaffene Marien-Statue (Immaculata 1895), die bei Prozessionen mitgetragen wird.
Über das Leben und die Werke des Bildhauers Dominikus Trenkwalder hat Bruno Habicher aus Innsbruck eine reich bebilderte Publikation herausgegeben, die in der Galerie Kronburg bis zum 17. Juli 2022 ausgestellt ist. Die Galerie ist täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Im Anhang Bilder der Ausstellungseröffnung mit Bruno Habicher und Sr. Barbara

Drohnenflug über die Milser Felder

Jährlich fallen in Tirol beim Mähen der Felder eine Vielzahl von Rehkitzen zum Opfer. Auch in Mils bei Imst fielen im vergangenen Jahr zwei Rehkitze dem Mähwerk zum Opfer. Deshalb hat sich Hartmut Neurauter von der Jägerschaft Mils bei Imst entschlossen, vor Mähbeginn die Felder in Mils mit einer Drohne abfliegen zu lassen.

Zur Durchführung des Drohnenfluges wurde Manuela Prantl aus Wenns kontaktiert. Sie gilt als Ansprechpartnerin für Jäger zur Rettung von Rehkitzen mit Drohnenflügen. Am 18. Mai um 05:00 Uhr Früh wurden nun die Felder in Mils mit einer Drohne – ausgestattet mit Ortungsgeräten – durchsucht. Glücklicherweise wurden keine Rehkitze geortet. Aber ein Feldhase und eine Rehgeis konnten mit Hilfe der eingebauten Wärmebildkamera geortet werden.

Im Anschluss Bilder und ein Video

 

 

Erste Flussuferläufer zurück am Inn

Beitrag von Mag. Nikolai Moser.

Mit Mai beginnt in Tirol die Brutzeit für die Flussuferläufer. Doch geeignete Brutplätze werden immer seltener. Nach ihrem langen Rückflug aus Afrika beginnt für die Vögel nun die schwierige Suche nach geeigneten Brutplätzen wie locker bewachsene Kies- und Sandufer oder Schotterbänke. Der Flussuferläufer ist in Mitteleuropa nur noch lückenhaft verbreitet. 2020 konnten Expert*innen von WWF und BirdLife nur noch elf Brutpaare am Tiroler Inn feststellen. “Jedes einzelne Brutpaar ist für das Überleben der Art von essentieller Bedeutung”, sagt Katharina Bergmüller, Leiterin der BirdLife Landesstelle Tirol.

Bevölkerung kann – und will – mithelfen.
Die scheuen Flussuferläufer brauchen in den ersten Wochen ungestörte Bereiche für ihre Nester. Deshalb können Menschen vor allem helfen, indem sie die Betretungsregeln in den Schutzgebieten einhalten und während der sensiblen Brutzeit von Mai bis Anfang Juli Schotterbänke und Inseln meiden. Gemeinsam mit Gemeinden und Anrainern werden Schutzmaßnahmen festgesetzt, damit ein Miteinander von Mensch und Natur funktioniert.

Um auf die bedrohten Vögel aufmerksam zu machen, hat nun der WWF Hinweistafeln an mehreren Standorten in Tirol aufgestellt.
So hat auch Toni Vorauer vom WWF in der Milser Au bei der großen Insel entsprechende Tafeln angebracht, wie die Bilder im Anhang zeigen.

Weitere Informationen findet man unter:
https://www.innsieme.org/drei-laender-fluss/der-inn-in-oesterreich/

Waldrapp-Zwischenstopp in Mils bei Imst

Mils scheint ein guter „Boden“ für den Zwischenstopp seltener Vogelarten zu sein, denn kürzlich hielt sich ein Waldrapp-Paar in den Feldern von Mils bei Imst für zwei Tage auf.
Bei näherer Beobachtung konnte festgestellt werden, dass dieses Vogelpaar mit einem Sender und einer Beringung mit der Nummer 281 ausgestattet waren.
Laut dem Vogelexperten Christoph Grissemann gehören die beiden Waldrappe wahrscheinlich zur Brutkolonie in Überlingen am Bodensee, wo sie von Ziehmüttern vom Ei an aufgezogen werden und jeweils im Herbst mit Kleinflugzeugbegleitung zu ihrem Winteraufenthalt in Italien geleitet werden. Einige von ihnen sind bereits selbständig auf dem Weg zurück nach Überlingen.

Mehr Information über die Waldrappe findet man unter  http://waldrapp.eu/