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"Mils im Bild" informiert über aktuelle Ereignisse in der Gemeinde, aufgelockert durch eine abwechslungsreiche Gestaltung mit Bildern aus Mils bei Imst, sowie Ausschnitte der Chronikarbeit von Dorfchronistin Helene Bullock.

Tiroler Know-how für „Wärme in Nepal“

Montag, 20. Februar 2017

Wie bereits im Februar 2015 berichtet, wurde ein nepalesischer Schlosser, Tek Bahadur, unter anderem von der Milser Kunstschlosserei Hammerle ausgebildet, um die von uns entwickelten Tiroler Öfen auch in Nepal produzieren zu können. Das Ziel war, eine Werkstätte in Kathmandu einzurichten. Leider hat sich dieses Vorhaben durch die Erdbebenkatastrophe etwas verzögert, aber mittlerweile ist es gelungen!

Das Entwicklungsteam mit Michael Hammerle, Georg Posch, Florian Ötzbrugger (beide Reca Ofenbau) und die beiden Projektleiter Wolfgang Nairz und Dieter Lhota reisten nun Ende Dezember 2016 für zwei Wochen nach Nepal um die Werkstätte feierlich zu eröffnen. Davor war es aber wichtig, die bereits installierten Öfen im Solu Khumbu zu kontrollieren und einen Ofen gemeinsam mit Tek Bahadur und einigen Begleitern neu zu installieren. Alles verlief zu ihrer Zufriedenheit und besonders gefreut hat sie die Aussage der Betreiber der Paradise Lodge in Lukla: „The stov ist the pride of our lodge and we need only half of the very expensive fire wood and have higher comfort since we have improved our stove!“ („Der Ofen ist der Stolz unserer Lodge. Wir brauchen nur mehr die Hälfte des teuren Holzbrennstoffes und haben einen höheren Komfort seit wir den Ofen verbessert haben“). Dies war der praktische Beweis für die Sinnhaftigkeit der Entwicklung und des Projektes!

Eine traumhafte Reise im nepalesischen Winter in Höhen bis zu 4.200m wurde zum unvergesslichen Erlebnis – natürlich alles zu Fuß, über mehrere Tage, nach einem abenteuerlichen Flug nach Lukla, dem gefährlichsten Flughafen der Welt, als Ausgangspunkt auf 2.800m.

Eine besondere Begegnung aus Milser Sicht war das Treffen der Gruppe mit Birgit Lienhart-Gyawali, welche in Kathmandu verheiratet ist. Sie durften ihre sehr nette Familie kennenlernen und auch ihre berufliche und soziale Tätigkeit mit ihrem besonderen Lerncafe. Sie waren sehr beeindruckt von ihr und haben sich sofort bestens verstanden. Vielleicht richtet sie ihren Europabesuch mit Mann und Tochter im September 2017 so ein, dass sich das Projektteam mit ihnen im „Ofenbasecamp“ auf der Prorzheimer Hütte treffen kann.
Namaste und Tashi Delek!

Bericht und Fotos  wurden von Dieter Lhota zur Verfügung gestellt.

Urnenwand in Mils bei Imst vor Fertigstellung

Freitag, 17. Februar 2017

Wie bereits im Oktober 2016 berichtet, wurde im Zuge der Friedhofserweiterung auch eine Urnenwand errichtet. Siehe Beitrag vom 24.10.2016.
Nun folgten weitere Arbeiten an der Urnenwand. Wie die Bilder im Anhang zeigen, werden die Urnenwand und die eingelassenen Nischen derzeit von der Kunstschlosserei Michael Hammerle mit brüniertem Messing verkleidet. Bis zur endgültigen Fertigstellung sind noch diverse Arbeitsschritte nötig.

Weitere Winterbilder aus Mils bei Imst

Sonntag, 12. Februar 2017

Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muss doch Frühling werden.

Emanuel Geibel  ( 1815 – 1884 )

Rodelweltmeisterschaft in Innsbruck – Igls

Mittwoch, 01. Februar 2017

„Lang, lang ist‘s her“, als ich bei der Olympiade 1964 in Innsbruck-Igls die Bronzemedaille errang und auch bei Weltmeisterschaften jeweils Silber und Bronze holte.

Bei Großereignissen im Rennrodeln, wie z.B. Olympischen Spielen, Welt- oder Europameisterschaften, wenn sie in Österreich stattfinden, werden alle ehemaligen Medaillengewinner zu den Veranstaltungen eingeladen. So wurde auch ich als ehemalige Medaillengewinnerin bei Olympia- und Weltmeisterschaften zur diesjährigen Weltmeisterschaft vom 25.-29.01.2017 nach Innnsbruck-Igls eingeladen.
Man trifft alte Rodel-Kameraden und diskutiert über die Entwicklung im Rodelsport, wie z.B. über Rennrodel und Fahrstile, die eine hohe Geschwindigkeit erlauben. Ein weiterer Unterschied zu den Rodelrennen von damals ist, dass wir Sportler bei einem Wettkampf jeweils vier statt nur zwei Läufe zu fahren hatten. Dabei mussten alle vier Läufe sehr gut gefahren werden, um in die Medaillenränge zu kommen.

Auf einer Standtafel bei der Rodelbahn in Igls können die ehemaligen Olympia-Medaillengewinner bewundert werden.

Gratulation den drei herausragenden österreichischen Medaillengewinnern bei der heurigen Rodel-Weltmeisterschaft: Wolfgang Kindl,Peter Penz und Georg Fischler.

Nachfolgend Fotos von der Weltmeisterschaft
und ein Video von 1964 mit Helene Thurner.

Winterbilder 2017

Freitag, 13. Januar 2017

Winterbilder aus Mils bei Imst und Umgebung.