Der Frühling ist da

Die Landschaft rund um Mils bei Imst verwandelt sich derzeit in ein Blütenmeer.
Auf den Wiesen zeigen sich erste Farbtupfer, die Obstbäume stehen in voller Blüte und auch in der Milser Au erwacht das Leben.

Auch die Vogelwelt ist wieder aktiv. In der Au lässt sich ein Kleinspecht beim Bau seiner Nisthöhle beobachten. Im Geäst huschen Baumläufer und Blaumeisen, ein Zilpzalp singt hoch oben auf einer Fichte. Ebenfalls ein Braunkehlchen zeigt sich bereits.
Der Frühling ist da!

Fotos: Renate Dalnodar, Leni Bullock

Die Natur erwacht – Vorfrühling in Mils bei Imst

Die milden Temperaturen lassen uns vom Frühling träumen. In der Milser Au und auf den sonnigen Hängen am „Sunnaberg“ sind die ersten Zeichen des Frühlings bereits sichtbar.

Auch in diesem Jahr scheinen die Turmfalken den Nistkasten im Kirchturm von Mils bei Imst wieder in Besitz zu nehmen. Noch sind sie nicht ständig dort zu sehen, doch mit der Falkenkamera kann man sie bereits hin und wieder beobachten, wenn sie am „Dreieckfenster“ des Kirchturms sitzen.

Während in höheren Lagen noch winterliche Ruhe herrscht, erwacht die Natur in der Milser Au bereits zum Leben. Auf den feuchten Waldböden in der Nähe der Tümpel sind mit etwas Glück bereits Frösche bei der Paarung zu beobachten.
Zwischen Moos und altem Laub kommen die ersten Himmelschlüssel und Krokusse hervor, die unübersehbaren Vorboten des Frühlings. Auch die ersten Zugvögel kehren aus ihren Winterquartieren zurück und bringen neues Leben in die Au.

Auf der gegenüberliegenden Talseite, am „Sunnaberg“, hat sich der Frühling bereits ausgebreitet. Der Steig hinauf zum „Sunnabankli“ ist von einem leuchtenden Blütenteppich aus roter Erika gesäumt und hin und wieder kann man zwischen den Föhren eine Waldgams entdecken.

Fotos: Renate Dalnodar, Rebecca Bullock

Tierbeobachtungen im Mai

Wer im Frühling in der Natur unterwegs ist, kann Tiere mit einem Fernglas oder auch mit einer Kamera entdecken. Naturfotografin Renate Dalnoda konnte unlängst bei der großen Insel in der Milser Au spontan Flussuferläufer, Rehe, Möven, Bachstelzen, Enten und Frösche mit ihrer Kamera festhalten.

Landschaftsschutzgebiet Milser Au

Der geschützte Landschaftsteil „Milser Au“ stellt einen letzten Auwaldbestand im Talbodenbereich von Mils bei Imst zwischen dem Inn im Süden und der Autobahn im Norden dar. Die Au dient in erster Linie als Viehweide den Milser Bauern. Auch gibt die Auwaldfläche vielen verschiedenen Tierarten und Insekten ihren Lebensraum.
Renate Dalnodar Hobbyfotografin aus Landeck hat kürzlich bei ihrer Auwanderung u.a. den Wiedehopf und die geschützten Flussuferläufer, die nachweislich ihre Brutplätze in der Au haben, fotografiert.

Sommerbilder aus der Milser Au

In der Milser Au, am Innweg entlang, entdeckt man gerade jetzt im Sommer die verschiedensten Blüten und begegnet auch vielen Insekten wie  Schmetterlingen, Libellen, Spinnen und Käfern. Beim genaueren Hinschauen findet man verborgen im Gesträuch des Innufers schöne Blumen, wie „Bittersüße Nachtschatten, „Sibirische Schwertlilien, „Akeleien“ und viele mehr. Weiter bietet die Au-Landschaft vielen heimischen Tieren einen idealen Lebensraum.

Fotos zur Verfügung gestellt von Renate Dalnodar