Die Natur zeigt sich schon in bunten Farben. In den Auen machen sich Tannenmeise, Buchfink, Rotkelchen, Singdrossel und viele andere Vogelarten mit Gezwitscher bemerkbar, um beste Revier- bzw. Brutplätze zu finden. Der bei uns bereits heimische, sehr scheue und flinke Eisvogel hält nichts von der Zwitscherei, er fischt lieber in ruhigen Gewässern.
Ein Spaziergang morgens durch den Auwald gibt vielfältige Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt.
Fotos: Renate Dalnodar und Leni Bullock
Milser Au
Alles über die Milser Au
Bilder: Milser-Au im März 2023
Auch der März hat seine „Reize“ bei einer Wanderung durch die Au. Morgens kann man noch vereinzelte mit Raureif bedeckte Zweige entdecken. Die Vorfrühlingszeit hat wie die Bilder von Naturfotografin Renate Dalnodar zeigen einen besonderen Blickfang mit Sonnenstrahlen durch den Erlenwald. Beginnendes Vogelgezwitscher von Erlenzeisig, Tannenmeise, Blaumeise, Weidemeise, Kohlmeise, Schwanzmeise und Drossel mischen sich durch die Au-Landschaft. Freuen wir uns auf das Frühjahr.
Danke Renate für die wunderbaren Naturaufnahmen.
Langsam geht der Herbst dem Ende zu
Bei einer Wanderung in der Milser Au beobachtet man nun den Wechsel vom Herbst zum nahenden Winter. Aber auch hier zeigt uns die Natur ihre Schönheit. Der erste Raureif mit seinen Eiskristallen stimmt auf kältere Zeiten ein und auch Wintergoldhähnchen, Zaunkönig und Zippammer lassen sich bei der Futtersuche beobachten. Die stimmungsvollen Bilder wurden von Hobbyfotografin Renate Dalnodar festgehalten.
Vielfältigkeit der Natur in der Milser Au – Sommer 2022
Bei einem Streifzug dem Innweg entlang hat Renate Dalnodar die Vielfältigkeit der Natur in der Milser Au in Bildern festgehalten.
Erste Flussuferläufer zurück am Inn
Beitrag von Mag. Nikolai Moser.
Mit Mai beginnt in Tirol die Brutzeit für die Flussuferläufer. Doch geeignete Brutplätze werden immer seltener. Nach ihrem langen Rückflug aus Afrika beginnt für die Vögel nun die schwierige Suche nach geeigneten Brutplätzen wie locker bewachsene Kies- und Sandufer oder Schotterbänke. Der Flussuferläufer ist in Mitteleuropa nur noch lückenhaft verbreitet. 2020 konnten Expert*innen von WWF und BirdLife nur noch elf Brutpaare am Tiroler Inn feststellen. „Jedes einzelne Brutpaar ist für das Überleben der Art von essentieller Bedeutung“, sagt Katharina Bergmüller, Leiterin der BirdLife Landesstelle Tirol.
Bevölkerung kann – und will – mithelfen.
Die scheuen Flussuferläufer brauchen in den ersten Wochen ungestörte Bereiche für ihre Nester. Deshalb können Menschen vor allem helfen, indem sie die Betretungsregeln in den Schutzgebieten einhalten und während der sensiblen Brutzeit von Mai bis Anfang Juli Schotterbänke und Inseln meiden. Gemeinsam mit Gemeinden und Anrainern werden Schutzmaßnahmen festgesetzt, damit ein Miteinander von Mensch und Natur funktioniert.
Um auf die bedrohten Vögel aufmerksam zu machen, hat nun der WWF Hinweistafeln an mehreren Standorten in Tirol aufgestellt.
So hat auch Toni Vorauer vom WWF in der Milser Au bei der großen Insel entsprechende Tafeln angebracht, wie die Bilder im Anhang zeigen.
Weitere Informationen findet man unter:
https://www.innsieme.org/drei-laender-fluss/der-inn-in-oesterreich/







































































