Das Marterl zur Erinnerung an Helene Waldvogel, geb. Huber

Ein stiller Ort des Gedenkens erinnert an Helene Waldvogel, geborene Huber, die mit 62 Jahren tödlich verunglückte.
Der 24. März 1993, ein Tag, der für viele unvergesslich bleibt. An diesem Tag kam Helene bei einer Wanderung von Gunglgrün nach Mils am Mils-Berg beim „Kalkofen-Ries“ durch einen Absturz ums Leben. Das kleine Marterl, das heute nahe der Bundesstraße beim „Kalkofen“ steht, zeugt von diesem schweren Schicksal.
Doch in Erinnerung bleibt weit mehr als nur dieser Tag. Zeitlebens war Helene der Musik verbunden. Über 40 Jahre sang sie im Kirchenchor, 25 Jahre wirkte sie als Organistin in der Pfarrkirche Mils und war auch darüber hinaus in anderen Chören aktiv.
Mit großem Engagement war sie viele Jahre im Pfarrgemeinderat tätig.In selbstlosem Einsatz organisierte sie Basare zur Restaurierung der Orgel und unterstützte die Restaurierung der Milser Pfarrkirche.
Helene Waldvogel hinterließ eine Lücke, nicht nur in der Pfarre, sondern im ganzen Dorf. Ihre Tatkraft und Hilfsbereitschaft bleibt vielen Milsern in Erinnerung.