Pilotenschlagen – damals und heute

Im Frühjahr 2011 wurde die dritte Phase der „Revitalisierung Milser Au“ in Angriff genommen. Diese Arbeiten auf einer Fläche von 1,7 ha haben zusätzlich die Schaffung von besonderen Erholungseinrichtungen zum Ziel. Bei der Bearbeitung dieser Revitalisierungsfläche war es unter Anderem erforderlich, mittels „Piloten“ die Hanglage am Wasser zu sichern. Diese Piloten wurden mit Hilfe eines Raupenbaggers mit Schlaghammer in das Erdreich geschlagen. Mit diesen Maschinen können derartige Arbeiten heute von nur einem Mann bewältigt werden. Vor ca. 60 Jahren hatte man in Mils ebenfalls Piloten geschlagen, um das Ufer des Hochwasser führenden Larsennbaches zu sichern. Damals waren für das Einschlagen eines Piloten bis zu acht Leute notwendig (siehe Beitrag: „Aus der Geschichte von Mils b. Imst: Gewässer“).

Nachfolgende Bilder zeigen den Fortschritt der Arbeiten in der Milser Au
und einen Vergleich des Pilotenschlagens von damals und heute.