Blütezeit in Mils bei Imst

Frühlingslied
Die Luft ist blau, das Tal ist grün, die kleinen Maienglocken blühn
und Schlüsselblumen drunter; der Wiesengrund ist schon so bunt
und malt sich täglich bunter.

Drum komme, wem der Mai gefällt, und freue sich der schönen Welt
und Gottes Vatergüte, die diese Pracht hervorgebracht,
den Baum und seine Blüte.

Ludwig Hölty  (1748 – 1776)

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Feuerwehr Mils bei Imst – Florianifeier

Mit einer Feldmesse, zelebriert von Pfarrer Peter Papaiah, fand die diesjährige Florianifeier am 3. Mai beim Feuerwehrhaus in Mils statt. Für die musikalische Gestaltung während der Messe sorgte wieder die Musikkapelle Mils.

Unmittelbar nach der Messe wurden von Feuerwehrkommandant Gerhard Bregenzer und Bgm. Gebhard Moser verdiente Feuerwehrmitglieder geehrt. Das Ehrenzeichen für 60 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Mils erhielt Franz Hammerle. Hubert Schlierenzauer und Robert Mark erhielten Urkunden für 50 Jahre Tätigkeit auf dem Gebiet des Feuerwehr- und Rettungswesens.

Zu bewundern waren im Rahmen dieser Florianifeier auch kunstvoll gestaltete Zeichnungen der Volksschüler zum Thema „Feuerwehr“.

Das schöne Wetter, das Konzert der Musikkapelle, sowie die ausgezeichnete Bewirtung durch die Feuerwehr sorgten für einen gemütlichen Ausklang dieser Florianifeier.

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Erstkommunion in Mils bei Imst

Sonntag, der 26. April 2009, ein feierlicher Tag für die Erstkommunikanten in Mils. Musikkapelle, Eltern, Paten und  Priester begleiteten die Erstkommunikanten vom Schulhaus in die festlich geschmückte Pfarrkirche von Mils. Der anschließende Gottesdienst wurde musikalisch liebevoll von den Volksschülern und deren Lehrpersonen gestaltet. Nach der Messe spielte die Musikkapelle den Erstkommunikanten ein Ständchen – zum Abschluss dieses besonderen Tages.

Nachfolgend Bilder von der Erstkommunionfeier:

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Frühjahrskonzert der Musikkapelle Mils b.Imst

Im vollbesetzten Gemeindesaal Mils begrüßte der Obmann der Musikkapelle Mils – Markus Moser – die Konzertbesucher zum diesjährigen Frühjahrskonzert am 18. April 2009.

Auf dem abwechslungsreichen Programm standen Musikstücke bekannter Komponisten wie Franz Lehar,  Jacqes Offenbach, Hans Eibl, Gustav Mahr, u.a. Die aufwändigen Probearbeiten während des Winters haben sich ausgezahlt. Kapellmeister Toni Haßlwanter und seine Milser Musikanten konnten ein hervorragendes Konzert bieten.
Besonders effektvoll war die Kombination Musik und Film bei dem Stück „King of the Skies“: Zur ohnehin eindrucksvollen Musik von Alfred R. Stevenson wurde gleichzeitig ein Film über den wahren König der Lüfte – den Adler – gezeigt, was die Zuhörer zusätzlich begeisterte.

Durch den Konzertabend führte wieder Dr. Bernhard Pichler, der aus der Geschichte der verschiedenen Komponisten berichtete und die Verbindung zum jeweiligen Musikstück herstellte.

Nachfolgend ein paar Eindrücke aus dem Frühjahrskonzert:

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Eisvogelbrutwand in der Milser Au

Eisvogel, Alcedo atthis

Der Eisvogel (Alcedo atthis) ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Art aus der Familie der Eisvögel. Er besiedelt weite Teile Europas, Asien, sowie das westliche Nordafrika. Seine Nahrung setzt sich aus Fischen, Wasserinsekten, Kleinkrebsen und Kaulquappen zusammen.

Mit der Bearbeitung der Revitalisierungsfläche 2 in der Milser Au wurden auch Nistmöglichkeiten für den Eisvogel, den „Vogel des Jahres 2009“, geschaffen.

Der Eisvogel lebt an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit Kleinfischbestand. Diese sollten von einem ausreichenden Angebot an Sitzwarten und möglichst auch von Gehölzen gesäumt sein. Es werden Flüsse, Bäche, Seen und auch vom Menschen geschaffene Gewässer wie Altwässer, Tümpel, Gräben, Kanäle, Teichanlagen und Abgrabungen genutzt.
Als Brutplätze dienen Steilufer oder große Wurzelteller umgestürzter Bäume mit dicker Erdschicht.
Der Eisvogel hat einen kurzen gedrungenen Körper mit kurzen Beinen, kurzen Schwanzfedern und breiten Flügeln. Sein Schnabel ist ca. 4 cm lang. Die Oberseite des Gefieders wirkt je nach Lichteinfall kobaltblau bis türkisfarben. Auf dem Rücken befindet sich ein leuchtend blauer Streif, der besonders beim Abflug auffällt. Eisvögel haben eine Körperlänge von etwa 16 bis 18 cm und wiegen 35 g bis 40 g. Die Flügelspannweite beträgt etwa 25 cm.

Die nachfolgenden Bilder zeigen den Ablauf der soeben künstlich gebauten Eisvogelbrutwand unmittelbar am Uferbereich des Inns in der Milser Au (bei der Absenkfläche 2). 
Nach der Fertigstellung dieser Brutwand wurden an der Frontseite Löcher gebohrt, hinter welchen der Eisvogel selbst Röhren weitergraben kann oder bereits vorbereitete Niströhren aus Holzbeton vorfindet.
Die Wand alleine genügt natürlich nicht, er muss auch genügend Nahrung vorfinden. Deshalb wird noch geplant, wie die Nahrungssituation verbessert werden kann. Denkbar ist zum Beispiel die Stärkung der Kleinfischpopulation, damit auch die Bruten gut aufkommen können. Diese künstlich geschaffenen Brutwände können übrigens auch von Uferschwalben besiedelt werden.
Die Eisvogel-Fotos und der Projektbericht wurden von Mag. Anton Vorauer vom Land Tirol, Abt. Umweltschutz zur Verfügung gestellt.

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