Kirchenkonzert in Mils bei Imst

Ein außergewöhnliches musikalisches Ereignis war das von der Erwachsenenschule Schönwies-Mils unter der Leitung von Josef Fink organisierte Konzert am 3. Juli 2011 in der Pfarrkirche Mils.
Tirols bester Saxophonist Florian Bramböck, die Sopranistin Renate Fankhauser und Organist Oliver Schaub präsentierten Barockmusik von Händel, Bach, Vivaldi und Hugo Wolf. Die klare Sopranstimme von Renate Fankhauser, Saxophonist Florian Bramböck und Oliver Schaub auf der Orgel begeisterten die Konzertbesucher. Mit viel Applaus bedankten sich die Zuhörer für diesen wunderbaren Konzertgenuss.

Nachfolgend Bilder vom Konzert in der Milser Pfarrkirche

Volleyball Betriebsmeisterschaft 2011 in Mils bei Imst

Bei idealen Wetterbedingungen fand am 2. Juli 2011 bereits die siebte Volleyball Betriebsmeisterschaft auf dem Sportplatz Mils Au statt. Die Sektion Volleyball Mils unter der Leitung von Harald Thurner konnte dazu 11 Mannschaften zu dieser sportlichen Veranstaltung begrüßen.
Spannende Wettkämpfe bis hin zum Finale zwischen „HAK Landeck“ und „HTB Imst“ lieferten sich die einzelnen Mannschaften. Als Sieger dieser Betriebsmeisterschaft ging heuer die „HAK Landeck“ hervor, die den Wanderpokal mit nach Hause nehmen konnte.

Ergebnisse:

1. HAK Landeck             5. FB Praxmarer Mils          9. SOS Kinderdorf I
2. HTB Imst                   6. Pflegezentrum Imst      10. SOS Kinderdorf II
3. down town Imst       7. Sparmarkt Imst I           11. Sparmarkt Imst II
4. Hauptschule Wenns  8. AT-Thurnerbau Imst

Nachfolgend Bilder von der Veranstaltung

„Danube Challenge 2011“ in der Milser Au

Am 27. Juni 2011 fand in der Milser Au die „Danube Challenge 2011“ statt, ein Wettbewerb für Schulen, der von der AQA GmbH für das Lebensministerium, das Unterrichtsministerium und Coca-Cola Hellenic Österreich seit 2007 organisiert wird. Als Vertretung für das Lebensministerium war Frau DDr. Dorith Breindl aus Wien angereist. Für die Teilnahme an dieser „Danube Challenge 2011“ hatten sich nachfolgende Schulen – insgesamt 200 SchülerInnen – bereits in einem vorhergehenden Wettbewerb qualifiziert:

– Neue Mittelschule Weer, Klasse 3a, Tirol
– Hauptschule Schruns-Dorf, Vorarlberg
– Neue Mittelschule Dr. Fritz Prior, KLasse 2a und 2c,  Innsbruck
– Hauptschule Brixlegg, Klasse 3b, Tirol
– Musik-Mittelschule Thüringen, Klasse 2c, Vorarlberg
– Hauptschule Ehrwald, Klasse 2a und 2b, Tirol

Ziel der Danube Challenge ist es, Jugendlichen im Rahmen eines „Erlebnistages“ die Bedeutung des Lebensraumes Wasser nachhaltig ins Bewusstsein zu bringen.
Bei diesem Wettbewerb in der Milser Au, der von Stefan Bruck (AQA)  organisiert und geleitet wurde, mussten alle Schülergruppen in einem Stationsbetrieb bestimmte Naturthemen aufarbeiten und entsprechende Aufgabenstellungen dazu bewältigen, wie z. B.:

– mit Naturmaterialien Schutzgebiete gestalten und diese präsentieren
– alles über die Fledermaus kennenlernen und einen Hindernisparcours bewältigen
– mit Schlagwörtern über Green-Jobs, Fauna und Flora einen Rap schreiben und vor laufender Kamera vortragen
– Fragen rund um den Inn und die Fauna und Flora der Milser Au beantworten
– Besonderheiten einer Weichholzau kennenlernen und Milser Grauerlen pflanzen
– die Pflanzenvielfalt in all ihren Formen kennenlernen, Zweige und Samen den richtigen Bäumen und Sträuchern zuordnen.

Das Gewinnerteam, die Hauptschule Schruns aus Vorarlberg, erhielt eine Schatztruhe mit „Goodies“ für die ganze Klasse.

Nachfolgend Bilder von der „Danube Challenge 2011“ in der Milser Au:

Landschaftsschutzgebiet „Milser Au“

Pressetext, verfasst und zur Verfügung gestellt von DI Andreas Pohl

Hauptmaßnahmen der Renaturierungsarbeiten mit ökologischem Hochwasserschutz sind abgeschlossen – neue Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen wurden geschaffen.
Landschaftsschutzgebiet Milser Au

Bild: Die „Milser Au“ im Oberinntal, ein Restbestand der früher ausgedehnten flussbegleitenden Weichholzauen am Inn

Während der letzten vier Niederwasserperioden wurden in der Milser Au im Zuge der Umsetzung der Hauptmaßnahmen des Projektes „Ökologischer Hochwasserschutz Inn/Milser Au“ drei Retentionsflächen geschaffen, die nicht nur für den Schutz des Siedlungsraumes und der umliegenden Infrastruktureinrichtungen vor Hochwässern von Bedeutung sind, sondern auch langfristig das Auwaldgebiet durch Erhaltung der Auwalddynamik zumindest auf Teilflächen ökologisch aufwerten.

Das Projekt war auch Anlass dafür, dass heuer in Tirol die Danube Challenge 2011 statt fand, ein Wettbewerb für SchülerInnen den das Lebensministerium über seine Jugendwasserplattform Generation Blue gemeinsam mit Coca-Cola Hellenic seit einigen Jahren organisiert. Immerhin ist der Inn ein Hauptzufluss der Donau und die Milser Au ein besonderes flussbegleitendes Ökosystem im Tiroler Oberland und somit wie die Donau-Auen ein interessantes Gebiet für die jungen Naturforscher.

DDr. Dorith Breindl vom Lebensministerium hat sich am 27.6.2011 gemeinsam mit dem Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa und dem Imster Bezirkshauptmann Dr. Raimund Waldner bei einem Lokalaugenschein in der Milser Au vom Abschluss der ökologischen Hochwasserschutzmaßnahmen und von der Danube Challenge 2011 ein Bild gemacht und die Siegerehrung der erfolgreichen SchülerInnen durchgeführt.

Das „Revitalisierungsprojekt Milser Au“, das unter der Federführung der Bezirksforstinspektion Imst umgesetzt wird, verfolgt die Zielsetzung, das Ökosystem des Grauerlen-Auwaldes langfristig zu erhalten und den natürlichen Lebensraum zu revitalisieren, damit ein Fortschreiten des Überganges von der Weichholzau in eine ökologisch weniger wertvolle Hartholzau zumindest auf Teilflächen verhindert werden kann. Das Landschaftsschutzgebiet mit seiner Größe von 36,8 ha ist eines der noch wenigen größeren Auwaldreste am Inn. Durch die Verwirklichung der geplanten Maßnahmen wurden in Verbindung mit naturnahen Flussverbauungen Hochwasser-Rückhalteräume und wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen geschaffen. Mit der Projektumsetzung in der Milser Au wurde während der Niederwasserperiode im Herbst 2007 begonnen. Vor kurzem konnte nun auch die letzte Retentionsfläche fertig gestellt werden. Diese wird von einem künstlich angelegten Seitengerinne durchflossen, was die Fläche ökologisch besonders aufwertet. Alle drei Teilflächen wurden unterschiedlich ausmodelliert, sodass es nun eine Vielzahl von unterschiedlichen z.T. auch vom Hochwasser beeinflusste Kleinlebensräume für die langfristige Erhaltung der autypischen Flora und Fauna gibt. Die drei naturnah ausgestalteten Retentionsflächen ermöglichen nun dem Inn eine Gesamtfläche von ca. 6 ha bei Hochwasserführung schadlos zu überfluten.
Landschaftsschutzgebiet Milser Au, östliche UmgestaltungsflächeBild: Das Bild zeigt die östliche Umgestaltungsfläche bei einer geringen Hochwasserführung im Mai 2011

„Retentionsflächen am Inn ermöglichen dem Fluss bei Hochwasser eine schadlose Überflutung von Flächen, es verringert sich die Fließgeschwindigkeit und führt zu einer Dämpfung der Hochwasserwelle. Die Schaffung von weiteren Überflutungsflächen wäre daher für den Schutz vor Hochwasserschäden im Inntal sinnvoll“, betonte DDr. Herwig van Staa.

„Dass vielen jungen Menschen die Natur und besonders die Erhaltung von einzigartigen Kleinlebensräumen, wie das Projekt Revitalisierung Milser Au vorzeigt, wichtig ist, beweist unter anderem das Interesse und die Motivation der SchülerInnen die bei der Danube Challenge 2011 teilnahmen“, davon ist DDr. Dorith Breindl vom Lebensministerium überzeugt.
Landschaftsschutzgebiet Milser Au, Gruppe der Projektbeteiligten
Bild: Vzbgm. Thomas Thurner, Projektkoordinator Andreas Pohl, Ernst Fleischhacker (Wasser Tirol), Obm. Hartmut Neurauter, Dorith Breindl (Lebensministerium), Herwig van Staa, Bgm. Markus Moser und BH Raimund Waldner (Foto: Bullock)

„Durch die Projektverwirklichung wurden in Verbindung mit naturnahen Flussverbauungsmaßnahmen einzigartige neue Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen geschaffen. Das Projekt ist somit auch für die nachfolgenden Generationen von Bedeutung, weil Natureindrücke der Auwald-Dynamik erlebbar bleiben“, ist sich BH Dr. Raimund Waldner sicher.

„Wichtig sei auch, dass sich das Nachhaltigkeitsverständnis immer mehr durchsetzt“, meinte Ernst Fleischhacker, Geschäftsführer von Wasser Tirol.

Gemeinschaftsprojekt mit vielen Partnern

Möglich wurde die Umsetzung des Projekts durch die finanzielle Beteiligung der Europäischen Union, dem Lebensministerium, des Landes Tirol, der Tiroler Wasserkraft AG, der Gemeinde Mils, der Agrargemeinschaft Mils und dem World Wildlife Found. Die Gesamtkosten der Projektmaßnahmen für den Zeitraum von 2009 bis 2013 liegen bei ca. 500.000 Euro, ca. 200.000 Euro davon werden von der Europäischen Union finanziert. Den restlichen Anteil von 300.000 Euro steuern Bund, Land Tirol, Tiroler Wasserkraft AG, die Gemeinde Mils, die örtliche Agrargemeinschaft und der WWF bei.