Gedenkfeier für die Gefallenen beider Weltkriege in Mils

Am 6. November 2016, dem Seelensonntag, gedachte die Gemeinde Mils bei Imst den Gefallenen in den beiden Weltkriegen.

Wetterbedingt musste die Gedenkfeier in die Kirche verlegt werden. Nach der Messfeier spielte die Musikkapelle zum Gedächtnis an die Gefallenen das Musikstück vom guten Kameraden. Mit priesterlichem Segen erfolgte anschließend die traditionelle Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal durch Bgm. Markus Moser und Vbgm. Thomas Thurner.

Fotos wurden von Markus Hammerle zur Verfügung gestellt.

 

Friedhofserweiterung in Mils: Bau der Urnenwand

Die Gemeinde Mils bei Imst hatte bereits am 26. November 2015 eine Friedhofserweiterung beschlossen. Mit der Planung des Projektes wurde der Architekt Rene Bechter (Architekturbüro Bechter / Zaffignani) beauftragt.

Die Neuausrichtung der Friedhofserweiterung wurde nun mit dem Abriss der 1965 erbauten Leichenhalle in die Wege geleitet. Der Abriss wurde von den Gemeindearbeitern mit Hilfe von Baumaschinen durchgeführt. An dieser frei gewordenen Fläche wurde nun eine Urnenwand mit einer Länge von 11,23 m und einer Höhe von 1,43 m mit insgesamt 24 Urnennischen errichtet.

Der Baubeginn erfolgte am 3. Oktober 2016 durch die Firma AT Thuner Bau GmbH. Mit der Bauaufsicht wurde die Firma thurner | mair bau.studio GmbH beauftragt. Drei bis vier Bauarbeiter waren durchgehend mit der Einschalung der Urnenwand und Einbringung der Bewehrung beschäftigt. Ungefähr 1 Tonne Eisen war notwendig, um größtmögliche Stabilität der Wand zu garantieren. Vorgefertigte Hartfaserplatten mit Ausschnitten sowie die Aussparungen für 24 Urnennischen (jeweils 12 Stück mit 39,6 x 38 cm und 44,6 x 33 cm) mussten in die Schalung eingebaut werden.

Nach den abgeschlossenen Schalungsarbeiten wurde am 12. Oktober 2016 mittels Fahrmischer der Firma Asphalt  & Beton GmbH (A&B) ein spezieller selbstverdichtender Beton in die vorbereitete Schalung der Urnenwand eingebracht. Dabei wurde der Beton zum Teil mit Druck von unten nach oben in die Schalung eingepumpt. Weiter blieb die Urnenwand eine Woche lang eingeschalt, bis der Beton entsprechend ausgehärtet war. Beim Betoniervorgang waren auch ein Chemiker und ein Betontechniker involviert.
„Die Ausschalung erfordert eine vorsichtige und sehr genaue Arbeitsweise, um Schäden an der Urnenwand zu vermeiden!“, erklärte Baupolier Joschi Huber. Bis zur endgültigen Fertigstellung der Urnenwand  sind noch folgende Arbeiten notwendig: Die Hydrophobierung des Betons (wasserabweisende Eigenschaft) und die Ausführung der Urnennischen mit brüniertem Messing durch die Kunstschlosserei Michael Hammerle.

Weiter waren auch Sanierungsarbeiten an der Widummauer an der Dorfstraße notwendig, welche durch die Straßenmeisterei Zams durchgeführt wurden. Dabei wurden die Fugen zwischen den Steinen mit Spritzbeton erneuert. Von der Gemeinde Mils wurde anschließend ein neuer Zaun auf der Mauer errichtet.

Die Bilder im Anhang zeigen den Bauvorgang der Urnenwand sowie
die notwendigen Sanierungsmaßnahmen an der Widummauer an der Dorfstraße:

Aufräumaktion in der Milser Au

Jahr für Jahr lädt die Gemeinde und die Agrargemeinschaft Mils bei Imst zur Aufräumaktion in der Milser Au ein.

Treffpunkt der Aktion war heuer am 23. April um 10.00 Uhr beim Sportplatz.
Mit Müllsäcken ausgestattet machten sich die freiwilligen Helferinnen und Helfer nach dem Motto „Gemeinsam die Natur aufräumen“ auf den Weg durch die Milser Au. Wie man sieht, konnte wieder einiger Unrat beseitigt werden.
Bei dieser Aufräumaktion wurden auch unter Mitwirkung der Milser Landjugend die notwendigen Zaunreparaturen durchgeführt. Im Anschluss zur Aufräumaktion waren die fleißigen TeilnehmerInnen zu einem „Grillfestl“ beim Agrargebäude eingeladen.

Kanalverstopfung erforderte Einsatz am Ostermontag

Eine Kanalverstopfung erforderte am Ostermontag im Unterdorf den Einsatz des Gemeindebediensteten. Mit Unterstützung von Feuerwehrmitgliedern konnte nach 3 Stunden intensiver Arbeit der Kanal wieder frei gemacht werden.
Danke dem Gregor und den Feuerwehrmitgliedern, die sofort zur Stelle waren und somit für die angrenzenden Häuser keine Schäden entstanden.

Jungbürgerfeier der Gemeinde Mils bei Imst

Am 31. Oktober 2015 fand in Mils die Jungbürgerfeier der Jahrgänge 1994 bis 1997 statt. Rund 25 Jugendliche nahmen daran teil, um ihre Volljährigkeit zu feiern.
Nach dem Jungbürgergottesdienst in der Pfarrkirche, zelebriert von Pfarrer Johannes Laichner, wurden die Jungbürger und Jungbürgerinnen mit einem Aperitif im Foyer des Gemeindezentrums empfangen. Die anschließende Feier im Gemeindesaal von Mils fand heuer in einer lockeren Atmosphäre statt.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Markus Moser folgten kurze Ansprachen der Ehrengäste. Bezirkshauptmann Dr. Raimund Waldner sowie Bürgermeisterkollege Ingo Mayr aus Roppen richteten ihr Anliegen an die Jungbürger, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft des Dorfes aktiv mitzugestalten und wünschten den JungbürgerInnen privat und beruflich alles Gute für die Zukunft.
Anschließend leisteten Laura Pohl und Dominik Hammerle stellvertretend für alle das Jungbürgergelöbnis. Es folgte die Überreichung des Tiroler Jungbürgerbuches durch Bgm. Dr. Markus Moser und Vbgm. Ing. Bernhard Schöpf.
Im Anschluss an den offiziellen Teil lud die Gemeinde zum gemeinsamen Abendessen. Mit Schwung ging es danach weiter: Volkstanz mit fachlicher Unterstützung von Erwin Vögele und Übung des Geschicklichkeitsspieles beim „Nageln“. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte der „Milser Spitzbua“ Manuel Schöpf.

Nachfolgend Bilder der Jungbürgerfeier.