Nächster Bauabschnitt zur Friedhofserweiterung in Mils

Am 21. März 2017 wurde ein weiterer Bauabschnitt zur Friedhofserweiterung in Mils bei Imst, durch die Fa. AT – Thurner Bau in Angriff genommen. Der Rohbau des neuen Aufbahrungsraumes konnte bereits vergangene Woche  erstellt werden. Ebenso wurde mit den Vorbereitungsarbeiten für das öffentliche WC begonnen.

Nachfolgend Bilder der Friedhofserweiterung und Baubesprechung mit Architekt Rene Bechter, Bgm. Markus Moser, Vbgm. Thomas Thurner, Pfarrkirchenrat Ing. Gebhard Moser und Baustudio thurner-mair, sowie den ausführenden Firmen, damit ein reibungsloser Bauablauf gewährleistet ist.

Baubeginn: Zweiter Abschnitt der Friedhofserweiterung

Baubeginn des zweiten Abschnittes zur Friedhofserweiterung in Mils bei Imst.

Am 8. März 2017 wurde mit den Bauvorbereitungen der Erd- und Abbrucharbeiten in Eigenregie durch die Gemeinde begonnen.
Die weitere Vorgangsweise ist der Bau des Aufbahrungsraumes (Leichenhalle), sowie die Errichtung eines öffentlichen WC. Sobald der Aufbahrungsraum nutzbar ist, wird die alte Bibliothek abgebrochen und die Außenanlage mit der Widum-Fassade fertiggestellt.
Während der Bauzeit ist der Zugang zur Pfarrkirche nur auf der Westseite möglich.

Nachfolgend Bilder der Erd- und Abbrucharbeiten zur Friedhofserweiterung.

Sternsinger unterwegs in Mils bei Imst

Mit großem Engagement waren wieder zwei „Sternsingergruppen“ mit Begleitern am 5. Jänner 2017 in Mils unterwegs.
Unter dem Motto „Hilfe unter gutem Stern“ zogen die Sternsinger von Haus zu Haus, überbrachten die Botschaft der „Heiligen Drei Könige“ mit Liedern und Segenswünschen in die Familien und baten um Spenden für Hilfsprojekte in den ärmsten Regionen der Welt.

Gedenkfeier für die Gefallenen beider Weltkriege in Mils

Am 6. November 2016, dem Seelensonntag, gedachte die Gemeinde Mils bei Imst den Gefallenen in den beiden Weltkriegen.

Wetterbedingt musste die Gedenkfeier in die Kirche verlegt werden. Nach der Messfeier spielte die Musikkapelle zum Gedächtnis an die Gefallenen das Musikstück vom guten Kameraden. Mit priesterlichem Segen erfolgte anschließend die traditionelle Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal durch Bgm. Markus Moser und Vbgm. Thomas Thurner.

Fotos wurden von Markus Hammerle zur Verfügung gestellt.

 

Friedhofserweiterung in Mils: Bau der Urnenwand

Die Gemeinde Mils bei Imst hatte bereits am 26. November 2015 eine Friedhofserweiterung beschlossen. Mit der Planung des Projektes wurde der Architekt Rene Bechter (Architekturbüro Bechter / Zaffignani) beauftragt.

Die Neuausrichtung der Friedhofserweiterung wurde nun mit dem Abriss der 1965 erbauten Leichenhalle in die Wege geleitet. Der Abriss wurde von den Gemeindearbeitern mit Hilfe von Baumaschinen durchgeführt. An dieser frei gewordenen Fläche wurde nun eine Urnenwand mit einer Länge von 11,23 m und einer Höhe von 1,43 m mit insgesamt 24 Urnennischen errichtet.

Der Baubeginn erfolgte am 3. Oktober 2016 durch die Firma AT Thuner Bau GmbH. Mit der Bauaufsicht wurde die Firma thurner | mair bau.studio GmbH beauftragt. Drei bis vier Bauarbeiter waren durchgehend mit der Einschalung der Urnenwand und Einbringung der Bewehrung beschäftigt. Ungefähr 1 Tonne Eisen war notwendig, um größtmögliche Stabilität der Wand zu garantieren. Vorgefertigte Hartfaserplatten mit Ausschnitten sowie die Aussparungen für 24 Urnennischen (jeweils 12 Stück mit 39,6 x 38 cm und 44,6 x 33 cm) mussten in die Schalung eingebaut werden.

Nach den abgeschlossenen Schalungsarbeiten wurde am 12. Oktober 2016 mittels Fahrmischer der Firma Asphalt  & Beton GmbH (A&B) ein spezieller selbstverdichtender Beton in die vorbereitete Schalung der Urnenwand eingebracht. Dabei wurde der Beton zum Teil mit Druck von unten nach oben in die Schalung eingepumpt. Weiter blieb die Urnenwand eine Woche lang eingeschalt, bis der Beton entsprechend ausgehärtet war. Beim Betoniervorgang waren auch ein Chemiker und ein Betontechniker involviert.
„Die Ausschalung erfordert eine vorsichtige und sehr genaue Arbeitsweise, um Schäden an der Urnenwand zu vermeiden!“, erklärte Baupolier Joschi Huber. Bis zur endgültigen Fertigstellung der Urnenwand  sind noch folgende Arbeiten notwendig: Die Hydrophobierung des Betons (wasserabweisende Eigenschaft) und die Ausführung der Urnennischen mit brüniertem Messing durch die Kunstschlosserei Michael Hammerle.

Weiter waren auch Sanierungsarbeiten an der Widummauer an der Dorfstraße notwendig, welche durch die Straßenmeisterei Zams durchgeführt wurden. Dabei wurden die Fugen zwischen den Steinen mit Spritzbeton erneuert. Von der Gemeinde Mils wurde anschließend ein neuer Zaun auf der Mauer errichtet.

Die Bilder im Anhang zeigen den Bauvorgang der Urnenwand sowie
die notwendigen Sanierungsmaßnahmen an der Widummauer an der Dorfstraße: