Frühjahrskonzert der Musikkapelle Mils b.Imst

Im vollbesetzten Gemeindesaal Mils begrüßte der Obmann der Musikkapelle Mils – Markus Moser – die Konzertbesucher zum diesjährigen Frühjahrskonzert am 18. April 2009.

Auf dem abwechslungsreichen Programm standen Musikstücke bekannter Komponisten wie Franz Lehar,  Jacqes Offenbach, Hans Eibl, Gustav Mahr, u.a. Die aufwändigen Probearbeiten während des Winters haben sich ausgezahlt. Kapellmeister Toni Haßlwanter und seine Milser Musikanten konnten ein hervorragendes Konzert bieten.
Besonders effektvoll war die Kombination Musik und Film bei dem Stück „King of the Skies“: Zur ohnehin eindrucksvollen Musik von Alfred R. Stevenson wurde gleichzeitig ein Film über den wahren König der Lüfte – den Adler – gezeigt, was die Zuhörer zusätzlich begeisterte.

Durch den Konzertabend führte wieder Dr. Bernhard Pichler, der aus der Geschichte der verschiedenen Komponisten berichtete und die Verbindung zum jeweiligen Musikstück herstellte.

Nachfolgend ein paar Eindrücke aus dem Frühjahrskonzert:

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Eisvogelbrutwand in der Milser Au

Eisvogel, Alcedo atthis

Der Eisvogel (Alcedo atthis) ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Art aus der Familie der Eisvögel. Er besiedelt weite Teile Europas, Asien, sowie das westliche Nordafrika. Seine Nahrung setzt sich aus Fischen, Wasserinsekten, Kleinkrebsen und Kaulquappen zusammen.

Mit der Bearbeitung der Revitalisierungsfläche 2 in der Milser Au wurden auch Nistmöglichkeiten für den Eisvogel, den „Vogel des Jahres 2009“, geschaffen.

Der Eisvogel lebt an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit Kleinfischbestand. Diese sollten von einem ausreichenden Angebot an Sitzwarten und möglichst auch von Gehölzen gesäumt sein. Es werden Flüsse, Bäche, Seen und auch vom Menschen geschaffene Gewässer wie Altwässer, Tümpel, Gräben, Kanäle, Teichanlagen und Abgrabungen genutzt.
Als Brutplätze dienen Steilufer oder große Wurzelteller umgestürzter Bäume mit dicker Erdschicht.
Der Eisvogel hat einen kurzen gedrungenen Körper mit kurzen Beinen, kurzen Schwanzfedern und breiten Flügeln. Sein Schnabel ist ca. 4 cm lang. Die Oberseite des Gefieders wirkt je nach Lichteinfall kobaltblau bis türkisfarben. Auf dem Rücken befindet sich ein leuchtend blauer Streif, der besonders beim Abflug auffällt. Eisvögel haben eine Körperlänge von etwa 16 bis 18 cm und wiegen 35 g bis 40 g. Die Flügelspannweite beträgt etwa 25 cm.

Die nachfolgenden Bilder zeigen den Ablauf der soeben künstlich gebauten Eisvogelbrutwand unmittelbar am Uferbereich des Inns in der Milser Au (bei der Absenkfläche 2). 
Nach der Fertigstellung dieser Brutwand wurden an der Frontseite Löcher gebohrt, hinter welchen der Eisvogel selbst Röhren weitergraben kann oder bereits vorbereitete Niströhren aus Holzbeton vorfindet.
Die Wand alleine genügt natürlich nicht, er muss auch genügend Nahrung vorfinden. Deshalb wird noch geplant, wie die Nahrungssituation verbessert werden kann. Denkbar ist zum Beispiel die Stärkung der Kleinfischpopulation, damit auch die Bruten gut aufkommen können. Diese künstlich geschaffenen Brutwände können übrigens auch von Uferschwalben besiedelt werden.
Die Eisvogel-Fotos und der Projektbericht wurden von Mag. Anton Vorauer vom Land Tirol, Abt. Umweltschutz zur Verfügung gestellt.

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Revitalisierung Milser Au – 2009, Projektphase 2

Auf Mils im Bild wurde bereits im November 2007 über den Start der Revitalisierung der Milser Au berichtet. In der Zwischenzeit wurde die Projektphase 1 abgeschlossen. Seit Februar 2009 wird nun an Projektphase 2 gearbeitet.

Projekt Revitalisierung Milser Au
Foto: © Orthofoto, genehmigt durch Land Tirol

Der folgende Bericht über die Absenkfläche 2 in der Milser Au wurde von Projektkoordinator DI Andreas Pohl und Ing. Albuin Neuner von der Bezirksforstinspektion verfasst und zur Verfügung gestellt.

Nach dem Abschluss der Arbeiten bei der Absenkfläche 1 im Frühjahr 2008 ist zwischenzeitlich schon wieder einiges an Arbeiten in der Milser Au durchgeführt worden. Die Überschwemmungen im Mai 2008 waren für die Betreiber des Projektes eine wichtige Erfahrung für die weiteren Maßnahmenumsetzung im Auwaldgebiet.
Während der Sommermonate 2008 hat man sich intensiv mit der Entwicklung in der Absenkfläche beschäftigt. Insbesondere des Wachstum der sich natürlich einstellenden Pflanzengesellschaft wurde kritisch beobachtet. So wurden laufend Kontrollen durchgeführt, ob sich nicht schnell wuchernde Pflanzen, so genannte „Neophyten“, auf der Absenkfläche ausbreiten. Damit diese Pflanzen nicht dominant werden, war es notwendig, diese sofort mechanisch zu entfernen, um den heimischen Auwald-Pflanzen ihren Platz zu sichern.
Im Winter 2009 haben nun auch die Arbeiten auf der Absenkfläche 2 begonnen, welche aufgrund mehrer Umstände der eigentlich für dieses Jahr vorgesehenen Bearbeitungsfläche 3 vorgezogen wurden. Der Hauptgrund für diese Änderung in der Maßnahmenverwirklichung war die notwendige Grundlagenerhebung und Abstimmung der weiteren Vorgangsweise mit der Altablagerungsfläche „Untere Au“. Die diesbezüglichen Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen.
Für die mittlere Absenkfläche, welche derzeit bearbeitet wird, wurde bereits bei der Projektausarbeitung der Schwerpunkt auf den Tierschutz und dabei insbesondere auf die Brut- und Nistplätze für seltene Vogelarten gelegt. Die Errichtung von Nistmöglichkeiten für den Eisvogel in so genannten „Eisvogelwänden“, Totholzanhäufungen und vieles mehr sollen hier den Tieren des Auwaldes ein neues Zuhause geben.
Aufgrund der Erfahrung aus dem Hochwasser im Mai 2008 hat man auch leichte Korrekturen bei der Ausgestaltung der Maßnahmenfläche getroffen. Die Abänderungen wurden auch behördlich verhandelt. Im Zuge dieser Umplanung wurden auch zwei weitere Kleinflächen in die Projektsmaßnahmen aufgenommen, welche im nördlichen Bereich der Au liegen.
Dem interessierten Beobachter wird in den letzten Jahren bereits aufgefallen sein, dass jener Bereich der Au, welcher jetzt bearbeitet wurde, von großen Absterbeerscheinungen geprägt waren. Es wird auch bei diesen Flächen vermutet, dass der Vitalitätsverlust der Grauerle mit dem Grundwasserstand und dessen Veränderung zusammen hängt.
Ziel ist es, durch die „Absenkung“ genaue Aufschlüsse darüber zu bekommen, ob und wie stark sich die Maßnahmen auf die Vitalität der Grauerlen in weiterer Entfernung vom Inn auswirken. Beide Flächen können als „Versuchsflächen“ eingestuft werden, um Erkenntnisse über mögliche weitere Revitalisierungsmaßnahmen in der Au zu erhalten.
Im Frühjahr 2009 ist auch die Aufforstung der westlichen Absenkfläche geplant. Dies soll unter Einbindung der Volksschule erfolgen.
Alle Verantwortlichen hoffen, dass dieses Jahr die Bewährungsprobe für die Absenkflächen einige Zeit auf sich warten lässt und nicht wie im vergangenen Sommer unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten ein großes Hochwasserereignis ins Land zieht.

Die nachfolgenden Bilder zeigen die Bearbeitung der Revitalisierungsfläche 2 von Beginn bis zur Fertigstellung. Projektkoordinator DI Andreas Pohl, Ing. Albuin Neuner und Agrarobmann Hartmut Neurauter kontrollierten die Arbeitsfortschritte mit entsprechender Sorgfalt.
Zusätzlich wurden von Waldaufseher Mathias Schnegg Weidesetzlinge entlang der orographisch linken Seite des Inns eingepflanzt. Die schnellwachsenden Weiden verfestigen den Boden rasch mit Wurzeln und verhindern dadurch Erosionen bei Hochwasser.

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Palmsonntag in Mils bei Imst

Der Palmsonntag ist immer ein besonderer Tag für die Kinder in Mils. Sie bringen Palmzweige, Palmbuschen und bunt geschmückte Palmlatten mit zur Kirche. Nach der Palmweihe erfolgt die Palmprozession durch das Dorf. Kinder und Erwachsene begleiten den Einzug in die Kirche zum Gottesdienst. Die Palmprozession erinnert an den festlichen Einzug Jesu Christi in Jerusalem.

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Musik der Jugend – prima la musica 2009

Vom 12. bis 20. März 2009 fand in Imst der gesamttiroler Landeswettbewerb „prima la musica“ statt. Mehr als 700 junge Musiker aus Süd-, Ost- und Nordtirol stellten sich dem Wettbewerb.
Bei diesem großen Landeswettbewerb haben auch zwei junge Musiktalente aus Mils bei Imst teilgenommen: Sandro Schlierenzauer, in seiner Altersgruppe einer der Jüngsten, erreichte mit seiner musikalischen Darbietung auf der Trompete den 2. Preis mit gutem Erfolg. Magdalena Pichler aus Mils und Martina Schnegg aus Imsterberg – gemeinsam als „Duo Deri“ – stellten ihr Können auf der Gitarre unter Beweis. Faszinierend war ihre Interpretation musikalischer Werke aus verschiedenen Epochen. Die Fachjury verlieh den beiden somit den 1. Preis mit ausgezeichnetem Erfolg.
Die Erstplatzierten des Wettbewerbes werden am 26. Mai 2009 beim Bundeswettbewerb in Klagenfurt teilnehmen. So werden auch Magdalena und Martina im Mai nach Kärnten fahren.
Die große Schlussveranstaltung mit musikalischen Beiträgen und Urkundenüberreichung an alle Teilnehmer von „prima la musica“ fand am Sonntag, dem 29. März 2009 im Congresshaus in Innsbruck statt.

Im Anschluss Fotos vom Wettbewerb „prima la musica“:

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