Information zum Chronikwesen von Leni Bullock

Zum Chronikwesen allgemein! 

img_5539_comp.jpg  Foto: Dorfchronistin Leni Bullock

Unter dem Dachverband des Tiroler Bildungsforums gibt es die Arbeitsgemeinschaft der Tiroler Chronisten. Diese besteht aus dem Landeschronisten, den Bezirkschronisten und den Ortschronisten. In nahezu allen Tiroler Gemeinden gibt es eine(n) Ortschronisten. 
Laut dem Landeschronisten Prof. Helmut Hörmann besteht die wichtigste Aufgabe eines Chronisten im „Dokumentieren des Jetzt.“ Ein(e) Chronist(in) sammelt grundsätzlich alles. Man kann heute nicht sagen, was morgen vielleicht wichtig ist. Er/sie sollte also aufzeichnen, aber auch Gründe hinterfragen und selbst auf Spurensuche gehen. Alles, was aufgezeichnet wird, muss hieb- und stichfest sein. Und die Aufzeichnungen müssen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Chronikarbeit in Mils bei Imst:
Als Nachfolgerin des verstorbenen Chronisten R.R. Rupert Maier, wurde ich von der Gemeinde Mils bei Imst im Jahre 2001 zur Dorfchronistin bestellt. Meine Aufgabe als Chronistin ist es, das Geschehen von Entwicklungen, Ereignissen und Veränderungen in der Gemeinde Mils niederzuschreiben und mit Bildern zu dokumentieren. Jährlich werden die gesammelten Aufzeichnungen zu einem Jahresband „Dorfchronik der Gemeinde Mils bei Imst“ gebunden, welcher im Gemeindeamt zur allgemeinen Einsicht aufliegt.

Zusätzlich führe ich eine „Dorfbildchronik“, die ich mit umfangreichem Bildmaterial aus den Jahren um 1900 bis zur Jetztzeit dokumentiere.

Das Internet ermöglicht mir auch einen Teil meiner Dorfchronikarbeit zeitgemäß zu veröffentlichen und den Gemeindebürgern zugänglich bzw. ins Haus zu liefern.
Seit 1. September 2007 gibt es nun diese Homepage „www.milsimbild.at“ mit dem Untertitel „Aktuelles aus Mils bei Imst“, welche mit Information und vielen Bildern über das dörfliche Geschehen berichtet und Ausschnitte aus meiner Dorfchronikarbeit zeigt.
Es freut mich, dass meine Homepage „Mils im Bild“ sehr gut angenommen wird, wie die Statistik des Webservers zeigt:

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Dorfchronistin Leni Bullock

Kirchenchor Mils bei Imst

Eifrige Sängerinnen und Sänger

Die Advent- und Weihnachtszeit ist jedes Jahr Einsatzschwerpunkt des Milser Kirchenchores. Das Liedgut für die musikalischen Umrahmungen der Gottesdienste will gut geprobt sein. Mindestens einmal pro Woche treffen sich ChorsängerInnen und Organist im Proberaum.

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Seit der Eröffnung des neuen Gemeindezentrums im Jahr 2003 verfügt der Kirchenchor über einen idealen Proberaum, in dem sich die Chorsänger sehr wohlfühlen. Der Chor zählt derzeit 22 Mitglieder.

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Mit umfangreichem Liedgut der Advent- und Weihnachtszeit 2007 gestaltet der Kirchenchor an folgenden Terminen die musikalischen Umrahmungen der Gottesdienste:

1. Adventsonntag
8. Dezember (Maria Empfängnis)
2. Adventsonntag (Brennbichl)
14. Dezember (Rorate) 
weiters am 3. und 4. Adventsonntag.
Ein Festprogramm  mit Mess- und Weihnachtsliedern
erklingt am  24. und 25. Dezember.

     

Bischofsvisitation in Mils bei Imst

Ein ganz besonderer Tag für die Pfarrgemeinde Mils bei Imst war der 11. November 2007.  H.H. Bischof Dr. Manfred Scheuer besuchte im Rahmen seiner Visitationen auch unsere Pfarrgemeinde.

Der Bischof wurde von Vertretern der Pfarre und der Gemeinde sowie von der Musikkapelle und einer Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Mils herzlich begrüßt.

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Es folgte ein  feierlicher Gottesdienst, musikalisch umrahmt vom Kirchenchor und dem Chor „Bella Voce“.

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Nach dem feierlichen Gottesdienst überreichte der Bischof an Rotlinde Schöpf und Emma Hammerle eine Urkunde als Zeichen dankbarer Anerkennung für 25 Jahre treue Dienste beim Kichenchor Mils.

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Im Gemeindesaal  feierte man mit einer Agape den Bischofsbesuch. In lockerer Atmosphäre hatten die Anwesenden  Gelegenheit mit dem Bischof persönlich ein Gespräch zu führen.  

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Start zum Projekt “Revitalisierung Milser Au”

Sachverhalt: Der Grundwasserhaushalt der Milser Au hat sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund verschiedenster menschlicher Eingriffe stark verändert. Eine zunehmende Verkarstung des Auwaldes war die Folge. Die Agrargemeinschaft unter Obmann Hartmut Neurauter und die Gemeinde Mils bei Imst vertreten durch Bürgermeister Ing. Gebhard Moser erkannten darin einen dringenden Handlungsbedarf.

Bei der Projektsplanung „Revitalisierung Milser Au“ wurden unter Einbindung sämtlicher Interessensgruppen folgende Maßnahmen ausgearbeitet:

Projekt Revitalisierung Milser Au

Foto: © Orthofoto, genehmigt durch Land Tirol

Absenkung des Au-Oberbodens im Bereich der innnahen Flächen, damit der wichtige Grundwasserspiegel in erreichbarer Tiefe für die Milser Grauerlenau wieder gegeben ist. Im Zuge dieser Maßnahmen, die sich über mehrjährige Projektphasen erstrecken, wird weiters am landseitigen Rand der obersten Absenkfläche wieder ein Hochwasserschutzdamm errichtet, wodurch der Hochwasserschutz für die Siedlung Mils Au wesentlich verbessert wird.
Quelle: Forstfachliches Statement vom 09.11.2007

Im Beisein von Landesrat Mag. Hannes Bodner, Bezirkshauptmann Dr. Raimund Waldner, Vorstandsdirektor Dr. Bruno Wallnöfer, dem Obmann der Agrargemeinschaft Hartmut Neurauter und dem Bürgermeister Ing. Gebhard Moser, sowie durch Vertreter der Interessensgruppen, erfolgte am Freitag, den 09. November 2007  der Spatenstich zum Projekt „Revitalisierung Milser Au“.

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Die Projektpräsentation für alle Anwesenden musste jedoch durch den etwas verfrühten Wintereinbruch ins Foyer des Gemeindehauses verlegt werden.

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Mit den Arbeiten der 1. Projektphase – Absenkung einer Fläche von 2,6 ha – wird am Montag den 12. November 2007 begonnen.