Jubiläumsausstellung 800 Jahre Mils bei Imst

Acht Jahrhunderte sind eine lange Zeitspanne, in der sich vieles veränderte.
Die Jubiläumsausstellung am 6. und 7. Oktober gab Einblicke in die Geschichte unseres Dorfes.

Die Erstnennung des Namens „Mils“ in einer Urkunde des Hochmittelalters ist datiert aus dem Jahr 1218. Darin wird „Rudolf von Mils“ als Dienstmann der Grafen von Eppan-Ulten bezeichnet, zu dessen Herrschaft damals das Oberinntal gehörte.

Die Ausstellung wurde in drei Themenkreise skizziert:

  • Das Geschlecht der Milser bis 1400
  • Die geschichtliche Entwicklung in der Neuzeit (ab 1500) und
  • die Dorfentwicklung in der Zeitgeschichte (ab 1918).

Drei Aufgaben lasteten damals auf der Bevölkerung: Die Straßenerhaltung und Vorspanndienste, die Arch- und Wehrbauten am Inn und Larsennbach sowie das Ringen um Holzbezug und Weiderechte. Der Milser Turm, einst Wehrturm, dann Glockenturm wurde beim Bau der neuen Kirche 1857 abgetragen.

Mit einer Bilderausstellung von 1918 bis 2018 wurden anschaulich die notwendigen Einrichtungen für die Bevölkerung dokumentiert. Die infrastrukturelle Entwicklung wie Autobahn mit Tunnelumfahrung war ausschlaggebend für neuen Siedlungsraum und Ansiedlungen von Gewerbebetrieben mit vielen Arbeitsplätzen.

Die Volksschule Mils bereicherte die Jubiläumsausstellung, indem sie Bilder und Gegenstände aus den früheren Schulgebäuden präsentierte.

Musikalisch bereichert wurde die Ausstellung vom „Milser Saitenklang“. Zur Eröffnung am 6. Oktober hatte die Gemeinde Mils zu einem Umtrunk und heißen Schölfelern eingeladen, die vom Obst-und Gartenbauverein serviert wurden.

Nachfolgend Bilder und Video der Jubiläumsausstellung:

Video von Christoph Grissemann: