Feuerwehr Mils bei Imst – Florianifeier

Ehrungen und Auszeichnungen bei der Florianifeier der Freiwilligen Feuerwehr in Mils bei Imst am 3. Mai 2015.

Nach dem gemeinsamen Einmarsch mit der Musikkapelle Mils zum Feuerwehrhaus fand die alljährliche Florianifeier zu Ehren des Schutzpatrones, dem Hl. Florian, statt. Im Anschluss zur Messfeier, die Pfarrer Johannes Laichner zelebrierte, wurden Ehrungen und Auszeichnungen durch Bezirkskommandant-Stellvertreter Hubert Fischer und Bürgermeister Markus Moser vorgenommen:
Für die 60-jährige Mitgliedschaft wurde an Theo Hammerle eine Urkunde in Würdigung der besonderen Verdienste bei der Feuerwehr Mils überreicht. Kommandant Karl Praxmarer erhielt eine Medaille für seine 40-jährige wertvolle Tätigkeit auf dem Gebiet des Feuerwehr- und Rettungswesens. Weiter wurden an Markus Finazzer und Lukas Sonnweber für ihre 25-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen Urkunden überreicht.
Auch an die Jungfeuerwehrgruppe von Mils mit den Mitgliedern Manuel Pinter, Lukas Pinter, Sebastian Pohl und Fabian Schiechtl konnte das beim Wissenstest erworbene Leistungsabzeichen in Gold überreicht werden.
Der „Frühschoppen“ der Musikkapelle Mils und die gute Bewirtung durch die Feuerwehr trugen zu unterhaltsamen Stunden am Florianitag bei.

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Mils bei Imst

Musikalischen Genuss bot die Musikkapelle Mils bei ihrem Frühjahrskonzert im Gemeindesaal von Mils bei Imst.
In vielen Proben wurde von Kapellmeister Johannes Nagiller ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzertprogramm einstudiert.
Frühjahrskonzert 2015 der Musikkapelle Mils bei Imst
„Ein herzliches Grüß Gott zum Frühjahrskonzert 2015 der Musikkapelle Mils an die vielen Konzertbesuchern und mein spezieller Gruß gilt allen Mitwirkenden der Musikkapelle unter ihrem Kapellmeister Johannes Nagiller und ihrem Obmann Hubert Schöpf!“, so der Moderator des Abends, Dr. Paul Wöll.

Der erste Teil des Frühjahrskonzertes stand unter dem Motto „Berge, Täler und Solisten“, beginnend mit „Montana Fanfare“ von Thomas Doss, der dieses Werk 2002 aus einer Inspiration bei einer Bergwanderung im Salzkammergut geschaffen hatte. Es folgte „Puszta Zigeunertänze“ von Jan van der Roost“. Der 1956 in Belgien geborene Komponist komponierte vier Zigeunertänze. Die Musik wechselte von langsamen, melancholischen Themen in die weite Ebene der ungarischen Landschaft, wird dann zu temperamentvollen und rassigen Teilen. Dieser Wechsel ist typisch für die Zigeunermusik. Weiters folgte die „Ungarische Fantasie op 35“ für zwei Flöten und Blasorchester von Franz und Karl Doppler. Das Musikwerk wurde von Prof. Hans Eigl arrangiert und von den Soloflötisten Gudrun Moser und Michael Schlierenzauer hervorragend gespielt.
Anschließend ging es weiter mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms. Bis auf wenige Teile handelte es sich nicht um originale Gedanken Brahms, sondern um Bearbeitungen vorgefundener Melodien.

Der zweite Teil des Konzertes begann mit „Pomp and Circumsdance March No. 4“ von Edward Elgar“. Zu den bekanntesten Werken dieses englischen Komponisten und Kammermusikers zählen die „Pomp and Circumsdance Marches op 39“. Es handelt sich dabei um 5 Märsche für Blasmusik.
Im weiteren Verlauf des Konzertes bekamen die Zuhörer zwei Werke für das kommende Wertungsspiel der Musikkapelle Mils zu hören: das Pflichtstück „Folk Song Suite“ von  Ralph Vaughan-Williams und das Selbstwahlstück „Appalachian Overtüre“ von James Barnes.
Zum Abschluss des Frühjahrskonzertes folgte der Programmteil „Viele Noten mit Wort und Spiel“: „What a wonderful World“ von Bob Thiele und Frank Sinatras „New York, New York“, eindrucksvoll gesungen von Bass-Bariton Vinzenz Arnold.

Die Musikkapelle Mils darf mit Stolz behaupten, dass dieser Abend sowohl für die Zuhörer als auch für die Mitwirkenden ein musikalisches Erlebnis war.
Mit viel Applaus ging ein gelungenes Frühjahrskonzert zu Ende.

Für das leibliche Wohl der Besucher und Musikanten sorgten die Mitglieder des Chores Bella Voce.

Fotos: Gerhard Tilg und Thomas Thurner

Frühlingsbilder aus Mils und Umgebung

Frühling

Wie herrlich leuchtet mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur!
Es dringen Blüten aus jedem Zweig.
Und tausend Stimmen aus dem Gesträuch.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Herbert Hammerle feierte seinen 80. Geburtstag

Am 14. April 2015 feierte Herbert Hammerle im Kreise der Familie seinen 80. Geburtstag. Zu seinem Ehrentag stellte sich die Musikkapelle Mils mit zünftiger Marschmusik ein. Bgm. Markus Moser, Vbgm. Bernhard Schöpf sowie die Gemeindevorstände Josef Huber und Thomas Thurner gratulierten im Namen der Gemeinde herzlich zu seinem Jubiläum und überreichten als Präsent eine formschöne Wasserkaraffe mit dem Gemeindewappen. Mit Geschenken und guten Wünschen schlossen sich Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein als auch die Pfarrgemeinde an.

Ausbildungstour der Bergrettung Schönwies-Mils-Imsterberg

Vom 14. bis 15. März 2015 entschlossen sich die Mitglieder der Bergrettung, Daniel Föger, Walter Föger, Adi Streit-Mair, Klemens Vögele, Manuel Venier, Gabi Nöbl, Lukas Gruber, Christian Staggl, Genni Schranz, Heinz Ranninger, Andy Schimpfössl und Benni Sager, eine Ausbildungstour in die Ötztaler Alpen zu unternehmen.
o5:10 Uhr war dann Abfahrt ins Ötztal Richtung Vent zum Ausganspunkt der zweitägigen Tour. Um 06:45 Uhr ging es von Vent in Richtung Martin Busch Hütte. Weiter wurde die Tour über den Marzellferner zur hinteren Schwärze eingeschlagen. Nach einer kurzen Gipfelrast, fuhren wir auf einer Höhe von ca. 3350 m ab und stiegen dann zur mittleren Marzellspitze auf. Ab da wurde es dann sehr interessant, da entgegen dem Wetterbericht das Wetter schnell wechselte und wir uns nur mehr im Nebel bewegten. Nach der Überschreitung der mittleren Marzellspitze fuhren wir in leichtem Gefälle auf das Similaunjoch ab. Von dort mussten wir wieder ca. 280 Höhenmeter auf den Similaungipfel aufsteigen, unserem letzten Gipfel an diesem Tag. Trotz den widrigen Schnee- und Wetterbedingungen konnten wir nach Lesen der Karte auf dem richtigen Weg zur Similaunhütte abfahren. Auf der Hütte wurde dann gut gegessen und geschlafen. Am nächsten Morgen sah das Wetter auch nicht besser als am Vortag aus. Wir etschlossen uns kurzerhand Richtung Martin Busch Hütte abzufahren um zu sehen ob das Wetter dort besser ist. Zu unserer Verwunderung war es wirklich schöner und die Tour ging noch auf den Saykogel, was sich als sehr lohnenswert herausstellte. Nach der Abfahrt über die Martin Busch Hütte ging es wieder zurück nach Vent zum Ausganspunkt unserer Tour.
Da wir am ersten Tag 2350 Höhenmeter und ca. 21 km, sowie am zweiten Tag immerhin noch 750 Höhenmeter und 16 km bewältigten stieß manch einer der Gruppe an seine Leistungsgrenze. Jedoch zeigten alle ein Durchhaltevermögen bei dieser Ausbildungstour der Bergrettung-Schönwies-Mils-Imsterberg.

Beitrag und Fotos: Bergrettung