Buchpräsentation von Christoph Huber in Mils

300 Besucher füllten den Gemeindesaal von Mils bei der Buchpräsentation von Christoph Huber am 8. Oktober 2008.

In seinem Buch “Vom Gewitter bis zum Sonnenschein” erzählt Christoph von seinen Höhen und Tiefen als Tourette-Betroffener:
Der vorliegende Lebensbericht ist ein gelungener Ausdruck seiner oft schwierigen Zeiten mit sich selbst, aber auch der nie versiegenden Zuversicht und der stetigen Bereitschaft, die Auseinandersetzung und gleichzeitige “Partnerschaft” mit dem Tourette-Syndrom immer wieder neu anzugehen und daraus persönlich zu lernen – sowohl für das alltägliche Leben als auch für die nächsten Herausforderungen durch das Tourette-Syndrom.

Seine Angehörigen, besonders Familie Karl Schuchter, gestalteten hervorragend diesen Abend mit Lesungen aus seinem Buch, musikalisch begleitet mit vertonten Texten seiner Gedichte.
Sein ehemaliger Betreuer Josef Vögele überraschte Christoph mit dem Auftritt seines “a capella Ensembles”.

In ihrer Ansprache brachten Dr. Erwin Koler und Bgm. Gebhard Moser ihren Respekt zum Ausdruck wie Christoph Huber seine außergewöhnliche Lebenssituation täglich bewältigt.

Der Soforthilfefonds Mils unter Obfrau Manuela Schlierenzauer versorgte die Besucher dieser Veranstaltung mit Brötchen, Kuchen und Getränken.

Das Buch “Vom Gewitter bis zum Sonnenschein” ist im allgemeinen Buchhandel um 10 EUR erhältlich.

Nachfolgend Ausschnitte aus dem Präsentationsabend:

Buch von Christoph Huber Begrüßung durch Karl Schuchter Voller Gemeindesaal Mils

Christoph Huber Ehrengäste im Gemeindesaal Mils Ansprache von Bgm. Gebhard Moser

Ansprache von Dr. Erwin Koler Christoph Huber, Barbara Westreicher, Dr. Erwin Koler Christoph Huber, Gebhard und Gerda Moser

Christoph Huber und Karl Schuchter David und Sarah SchuchterDavid Schuchter

Ensemble mit Josef Vögele Christoph Huber mit Freunden Christoph Huber und Sarah Schuchter

David Schuchter beim Musizieren Besucher im Gemeindesaal Mils Christine Huber, Mutter von Christoph Huber

Bgm. Gebhard Moser und Prof. Margreiter Christoph beim Signieren der Bücher Valentin Rainer am Akkordeon

Mehr Information über das Tourette-Syndrom findet man auf diesen Internet-Seiten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Tourette-Syndrom
http://www.tourette.de/erfahrungen/christoph_huber.shtml

Pfarrerwechsel in Mils bei Imst

Mils bei Imst bereitete am 28. September 2008 dem neuen Pfarrer Peter Papaiah Yeddanapalli einen feierlichen Empfang. Im Namen der Gemeinde hieß Bgm. Gebhard Moser den neuen Pfarrer herzlich willkommen.

Pfarrgemeinderat, Pfarrkirchenrat, Musikkapelle, Feuerwehr, Schulkinder, sowie zahlreiche Gemeindebürger waren gekommen, um ihren neuen Pfarrer zu begrüßen.
Im Anschluss an den festlichen Empfang gestaltete Pfarrer Peter Papaiah Yeddanapalli zusammen mit Dekan Paul Grünerbl seine erste Hl. Messe in Mils. Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor und dem Chor Bella Voce musikalisch gestaltet. Im Rahmen dieser Feierlichkeit überreichte Dekan Paul Grünerbl symbolisch für die Übernahme der Pfarre Mils bei Imst den Kirchenschlüssel an Pfarrer Peter Papaiah Yeddanapalli.
Nach dem Gottesdienst versammelte sich die Kirchengemeinde beim Widum zu einer Agape. Die Kinder der Volksschule Mils stellten sich mit Liedern ein und überreichten Blumen und Zeichnungen an Pfarrer Peter Papaiah als Willkommensgruß.

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Gleichzeitig sollte die Verabschiedung von Pfarrer Sylwester Stach erfolgen, der jedoch erkrankt war und deshalb an der Feier nicht teilnehmen konnte. Pfarrer Sylwester Stach wirkte 10 Jahre als Pfarrer in Mils und wechselt nun zur Pfarre Heiterwang.

Reisen wie vor 200 Jahren entlang der “Via Claudia”

Ein besonderes Reiseerlebnis ist eine Postkutschenfahrt über die Alpen der “Via Claudia” entlang, von Landsberg am Lech über Reutte, Fernpass, Imst, Landeck, Nauders und weiter über den Reschenpass bis Bozen.

Postkutschenfahrt entlang der Via Claudia

Die Postkutsche: Dem originalgetreuen Nachbau eines Pavillion-Wagens aus dem Jahre 1811 sieht man die zeitgemäße Technik, mit der er ausgestattet ist, nicht an: Scheibenbremsen, Gummibereifung und elektrisches Licht sorgen dafür, dass der Fahrgast von heute weitaus angenehmer reisen kann als ein Reisender von damals. Acht bis zehn Fahrgäste und vier Begleitpersonen finden auf dieser Postkutsche Platz.
Da Mils bei Imst an der geschichtsträchtigen Strecke “Via Claudia Augusta” dieser Postkutschenfahrt liegt, habe ich als Dorfchronistin mir die Zeit genommen ein Teilstück mit dieser Kutsche mitzufahren, um die Romantik einer solchen Kutschenfahrt zu erleben.
Ich hatte eine Fahrt von Imst nach Landeck gebucht. Am 9.September 2008 um 9.00 Uhr starteten wir bei herrlichem Sommerwetter beim Gasthof Hirschen in Imst. Bereits in der verkehrsgeplagten Kramergasse konnte man erfahren, wie professionell der “Kutscher” Konrad Schamberger seine vier Pferde hindurchlenkte.
Auf der Strecke über den Weinberg in Richtung “Milser Gstoag” erlebt man bereits die Romantik einer solchen Kutschenfahrt: Die Hektik des Tages wird in den Hintergrund gedrängt, die Natur wird anders erlebt und man  sieht plötzlich wieder Dinge, die sonst in der Hast des täglichen Lebens nicht mehr wahrgenommen werden. Vorbeifahrende Autos werden als unangenehm und störend empfunden.
Nachdem wir den herrlichen Ausblick vom Milser Gstoag auf den vor uns liegenden Talkessel von Mils genießen konnten und das mittelalterliche Straßenstück “Römerstraße” passiert hatten, kehrte die mit 14 Personen besetzte Postkutsche bei der Raststätte Trofana ein.

Blick vom Milser Gstoag auf Mils   Bei der Raststätte Trofana   Bei der Raststätte Trofana

Nach einem kurzen Aufenthalt setzte die Kutsche die Fahrt fort, über den Feldweg nach Mils. Dort erwartete uns Herta Neurauter, um den Mitreisenden der Postkutsche ein Schnapsl zu kredenzen.
Ein Höhepunkt war die Fahrt durch Mils. Schulkinder und Lehrpersonen staunten nicht schlecht, als sie eine Postkutsche aus dem dem Jahre 1811 hautnah erleben durften. Kutscher Konrad Schamberger nahm sich die Zeit den Volksschülern interessante Details über die Postkutsche zu erzählen.
Weiter ging es durch den Ort Schönwies in Richtung Kronburg über die “Patscheid”, wo wir ein mittelalterliches Straßenstück besichtigen konnten. Anschließend fuhren wir über Zams nach Landeck. Um 12.00 Uhr mittags dort angekommen verabschiedete ich mich wieder von den Mitreisenden, welche teilweise bis nach Bozen weiterreisten.
Ich war begeistert von dieser Kutschenfahrt. Wie schon erwähnt: Ein besonderes Reiseerlebnis!”

Nachfolgend ein paar Impressionen von dieser Kutschenfahrt:

Auf dem Milser Feldweg   Stopp bei Herta Neurauter   Stärkung mit einem Schnapsl

Postkutsche in Mils   Schulkinder bestaunen Postkutsche   Fragen und Antworten zur Postkutsche

Postkutsche in Mils   Postkutsche näher betrachtet   Weiterfahrt Richtung Schönwies

Postkutschenstopp bei Römerstraße unterhalb Kronburg   Mittelalterliches Straßenstück unterhalb Kronburg   Ankunft in Landeck

Schafabtrieb aus der Larsenn

Rechtzeitig vor dem Schlechtwettereinbruch wurden die Schafe heuer aus der Larsenn ins Tal gebracht. 150 Stück Schafe von Schafbauern aus Mils und Schönwies verbrachten den Sommer 2008 in der Larsenn.

Eine anstrengende Arbeit bedeutet es allemal, wenn die Schafe zum Almabtrieb im Bereich zwischen “Großkar” über den “Sauruggen” bis hin zur “Imster Pleis” gesammelt und zur Schaferhütte beim “Milser Almli” gebracht werden. Dort wird die Nacht verbracht und am nächsten Morgen erfolgt der eigentliche Schafabtrieb. Nach ca. drei Stunden treffen die Tiere aus der Larsenn in Mils ein. Mit einem “Schnapsl” werden die “Schafhirten” von den Schafbauern begrüßt. Weiter geht es in Richtung Lasalt zum “Schafhåg”, wo die Schafe dann anschließend geschert werden. Die Heimkehr der Tiere wird traditionsgemäß mit einem kleinen “Festl” gefeiert.

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