Das „Wichteles Küchele“

Am Wandfuß des „Wichteles Küchele Kopf’s“ (großer Felskopf) befindet sich eine kleine rußbehaftete Höhle. Es ist das – vermutlich jedem Einwohner in Mils bei Imst bekannte – „Wichteles Küchele“.

Warum diese Höhle so genannt wird, weiß in Mils niemand. Daher dürfte diese Bezeichnung schon alt sein. Unter  „Wichtel“ versteht man in der Regel kleine Phantasiegeschöpfe, die in verschiedenen Sagen Gutes tun. „Wichtel“ brauchen auch Orte um zu Kochen und deshalb wurde diese besagte Höhle als „Wichteles Küchele“ benannt. Das ist natürlich alles mythologisch zu deuten.

Wie es früher war:
Das „Wichteles Küchele“ war in mancher Hinsicht für die Milser Dorfjugend ein besonderer Platz. An erster Stelle stand das begehrte „Zuckerlen-machen“ im Inneren der Höhle. Der oft heimlich von zu Hause mitgenommene Zucker wurde bei einem kleinen Feuer in einer Eisenpfanne erhitzt und mit etwas Milch verrührt und daraus „Zuckerlen“ gemacht. Es wird erzählt, dass einige Buben beim Ziegenhüten am „Sunnaberg“ die Ziegen molken und die Milch mit Zucker zur süßen Köstlichkeit verarbeiteten.Weiters wird erzählt, dass auch das „Wichteles Küchele“ Treffpunkt für Verliebte war. Im zweiten Weltkrieg hatte das „Wichteles Küchele“ auch eine gewisse Schutzfunktion. So manche Mutter mit Kindern flüchtete dorthin, wenn Fliegeralarm sich ankündigte.

In unserer schnelllebigen Zeit ist das „Wichteles Küchele“ fast in Vergessenheit geraten. Kürzlich hat nun Herbert Praxmarer mit Helfern beim „Wichteles Küchele“ eine Sitzbank und einen Tisch aufgestellt, welche zum Verweilen einladen. Zudem hat Herbert Wichtelfiguren und den Namen „Wichteles Küchele“ an der Felswand angebracht.

Bilder wurden von Thomas Thurner zur Verfügung gestellt.

Firma Peham GmbH – Betriebseröffnung in Mils bei Imst

Am 1. Juni 2011 eröffnete die Firma Peham GmbH nach kurzer Bauzeit ihre neue Betriebsstätte im Gewerbegebiet von Mils bei Imst. Der Installateurbetrieb ist das erste Unternehmen, welches sich im neuen Gewerbegebiet niedergelassen hat.

Stolz präsentierte Firmeninhaber Wolfgang Peham seine neue Betriebsstätte. Nach mehrmaligem Umzug war es der Firma Peham nun möglich in Mils ein eigenes Betriebsgebäude zu errichten.

Im Gebäude befinden sich neben den erforderlichen Büros auch Beratungs-räumlichkeiten, Aufenthaltsräume für Familie und Personal, ein Schauraum und ein großes Lagerangebot. Im Schauraum kann unter anderem eine Heizungsanlage in Form einer Luftwärmepumpe in Kombination mit einer Solaranlage mit Betonkernaktivierung im Echtzeitbetrieb (d.h. das Firmengebäude wird ausschließlich mit diesem System beheizt) besichtigt werden.

Der Betrieb ist spezialisiert auf Heizung/Sanitäre, Biomasse, Solaranlagen, Photovoltaik, Wohnraumlüftungen und barrierefreie Bäder.

Das Unternehmen wurde 1970 gegründet. Nach dem plötzlichen Tod von Firmengründer Josef Peham übernahm sein Sohn Wolfgang den Betrieb und hat nun im Gewerbegebiet von Mils seinen ständigen Sitz.

Musikkapelle Mils bei Imst – Bezirkswertungspiel

“Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.” Unter diesem Motto fand das Bezirkswertungsspiel am 28.05.2011 in Arzl im Pitzal statt. 10 Kapellen aus dem Musikbezirk Imst präsentierten den ganzen Samstagnachmittag über jeweils ein Selbstwahl- und ein Pflichtstück, wobei in drei Schwierigkeitsstufen (A bis C) angetreten wurde.
Die Fachjury bestand aus Mag. Hermann Pallhuber (Landeskapellmeister Tirol), Christian Mathis (Landeskapellmeisterstellvertreter Vorarlberg), Josef Feichter (Musikschulleiter, Südtirol), welche das Können der Musikkapellen in Form von Punkten bewerteten.

Ergebnis (Schwierigkeitsstufe C):
1. 92,33 Punkte: Musikkapelle Roppen
2. 90,33 Punkte: Musikkapelle Tarrenz
3. 86,92 Punkte: Musikkapelle Mils
4. 86,42 Punkte: Musikkapelle Nassereith
5. 85,42 Punkte: Musikkapelle Arzl

Somit erreichte die Musikkapelle Mils die drittbeste Bewertung des Tages in der Schwierigkeitsstufe C.

Im Anschluss Fotos vom Wertungsspiel in Arzl,
zur Verfügung gestellt von Peter Thurner.

Gudrun Moser – Abschluss Diplomstudium Gesang

Sängerin Gudrun Moser aus Mils bei Imst

Gudrun Moser, Flötistin der Musikkapelle Mils und ehemalige Leiterin des Chores „Bella Voce“ in Mils wird im Juni ihr Diplomstudium Gesang in den Studienzweigen „Lied und Oratorium“ und „Musikdramatische Darstellung“ abschließen. Im Rahmen der Diplomprüfung sind Aufführungen im Tiroler Landeskonservatorium vorgesehen. Diese sind öffentlich zugänglich und finden an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 7.6.2011, 17 bis 19 Uhr
Diplomprüfung „Lied und Oratorium“
im Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatorium
Gudrun Moser, Mezzosopran
Elisabeth Uhl, Sopran

Freitag, 17.6.2011, 19 bis 20 Uhr
Diplomprüfung „Musikdramataische Darstelllung“
im Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatorium
Gudrun Moser, Mezzosopran

Alle Musikinteressierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Mils bei Imst

Zum heurigen Frühjahrskonzert der Musikkapelle Mils am 21. Mai konnte Obmann Bgm. Dr. Markus Moser mit seinen Musikanten wiederum zahlreiche Konzertbesucher begrüßen. Kapellmeister Johannes Nagiller hatte für dieses Konzert ein vielfältiges Programm zum Thema „Mythen, Sagen und Legenden“ einstudiert.
Dr. Bernhard Pichler führte durch das Programm und brachte dem Publikum gekonnt den Zusammenhang zwischen den vorgetragenen Stücken und dem besagten Motto des Konzertes näher: Die griechische Mythologie bildete den Hintergrund zum Hauptstück des ersten Teils: „The Hounds of Spring“. Die Innsbrucker Sagen über Frau Hitt und das Kasermandl waren Anregung für den Walzer „Sagen aus Alt-Innsbruck“. Das Konzertwerk „Weisskunig“ erzählte die Geschichte vom legendären Kaiser Maximilian.
Ein Höhepunkt im ersten Teil war die Ehrung von Franz Handl für seine mehr als 55-jährige Mitgliedschaft als aktiver Musikant bei der Musikkapelle Mils. Er ist der einzige Musikant, der seit der Gründung der Musikkapelle im Jahre 1954 bis heute aktiv mitmusiziert. Der Obmann des Blasmusikverbandes des Bezirkes Imst Daniel Neururer und Obmann Markus Moser nahmen diese Ehrung vor.
Nach der Pause stellte die Musikkapelle jene zwei Werke vor, die sie am 28. Mai beim Bezirkswertungsspiel in Arzl aufführen wird. Ein musikalischer „Leckerbissen“ im zweiten Teil des Konzertes war das Solo-Stück „A Tribute To Lionel“, in dem Kapellmeister Johannes Nagiller auf der Klarinette und Kapellmeisterstellvertreter Philipp Huber am Vibraphon sich gegenseitig als Dirigenten und Solisten abwechselten. Diese Darbietung wurde vom Publikum entsprechend mit Applaus honoriert.
Mit der Musik aus dem Film „The Rock“, einem Marsch, gewidmet dem Ritter „Don Quixote“ und dem sehr bekannten „Fliegermarsch“ endete ein schöner und für die Musikkapelle Mils sehr erfolgreicher Konzertabend.

Nachfolgend Bilder vom Frühjahrskonzert,
zur Verfügung gestellt von Vbgm. Thomas Thurner: