Radstaffel Via Claudia Augusta in Mils bei Imst

Um 45 nach Christus ließ Kaiser Claudius Augustus den Trampelpfad der Kelten, Räter und Etrusker zur ersten echten Gebirgsstraße ausbauen. 4 bis 8 Meter breit, mit großzügiger Schotterauflage, mit Straßengräben und an Sonnenhängen, um die Straße möglichst ganzjährig befahrbar zu machen. In Abständen eines Tagesmarsches waren Straßenstationen eingerichtet, in denen Reisende sich stärken, übernachten und ihre Wagen und Pferde unterbringen konnten …

Mehr über die Via Claudia Augusta:
http://de.wikipedia.org/wiki/Via_Claudia_Augusta
http://www.viaclaudia.at

Am 11. Juni 2010 startete in Donauwörth (Nähe Augsburg) die erste Radstaffel von Gemeinde zu Gemeinde entlang der Via Claudia Augusta, die nun am 15. Juni in Mils eintraf. Dabei überbrachten Hauptschüler der Stadtgemeinde Imst die Botschaft der Staffel „Summus Via Claudia Augusta“ („Wir sind die Via Claudia Augusta“) an die Volksschüler der Gemeinde Mils, die diese wiederum per „Bike“ an die Volksschüler der Gemeinde Schönwies weiterleiteten.

Benni Raich, auf Trainingsfahrt mit seinem „Bike“, stieß bei der Trofana zufällig auf die beiden Schülergruppen, was zu etwas Aufregung unter Schülern führte und diese beinahe ihre zu überbringende Botschaft vergessen ließ.  :-) 

Aufforstungsprojekt gemeinsam mit Volksschule Mils

Am 15. April 2010 veranlasste die Agrargemeinschaft Mils die Aufforstung der  Revitalisierungsfläche 3 mit Jungpflanzen der  Milser Grauerle. Zu diesem Aufforstungsprojekt waren die Schüler der Volksschule Mils eingeladen.
Vor Beginn der Arbeiten veranschaulichte Waldaufseher Mathias Schnegg den Schülern den Werdegang der „Milser Grauerle“ vom Samen bis zu den Jungpflanzen, die sie nun einpflanzen würden.
An die 1.200 Jungpflanzen dieser speziellen Grauerlenart konnten anschließend unter der fachkundigen Anleitung von Mathias Schnegg mit den Schülern der Volksschule Mils und mit Hilfe von Agrarobmann Hartmut Neurauter und zwei weiteren Agrarmitgliedern auf der Revitalisierungsfläche 3 gepflanzt werden.

Waldaufseher Mathias Schnegg erklärte, dass die Aufforstung der Revitalisierungsflächen in der Au mit den Grauerlen sehr wohl funktionieren würde, jedoch ein Großteil der im Jahr 2009 gepflanzten Erlen von Weidevieh leider abgefressen wurden. Der Grund für diesen Schaden war die zum Teil willkürliche Beschädigung der Zaunabgrenzung, wodurch das Weidevieh ungehindert zu den Jungpflanzen gelangen konnte. Das letzte Bild in der angschlossenen Fotodokumentation zeigt die durch Weidevieh beschädigten Triebe der jungen Grauerlen.

Volksschüler & Kindergartenkinder geben Abschiedsfeier

Zum Dankeschön für die stete Unterstützung bei verschiedenen Anliegen von Schule und Kindergarten veranstalteten die Kinder mit Lehrpersonen und Kindergärtnerinnen eine Abschiedsfeier für den langjährigen Bürgermeister Gebhard Moser, der seine politische Tätigkeit mit März 2010 beendete.
Zu diesem Anlass führten die Kinder im Gemeindesaal ein lustiges Theaterstück auf.  Lieder und Gedichte rundeten die Feier ab. Anschließend überreichten die Kinder Blumen an Gebhard Moser.

Bilder der Feier im Gemeindesaal von Mils bei Imst

Volksschüler von Mils bei Imst besuchen Feuerwehrhaus

Im Rahmen des Sachunterrichts beschäftigen sich Kinder und Lehrer der Volksschule Mils natürlich auch mit Rettung, Polizei und Feuerwehr. Um den Kindern die Arbeit der Feuerwehr etwas näherzubringen wurde ein Besuch bei der Feuerwehr Mils geplant.
Am Freitag dem 12. März  2010 war es dann soweit: Mit den Feuerwehrautos wurden die Kinder von der Schule abgeholt und zum Feuerwehrhaus gebracht, wo Kommandant Gerhard Bregenzer und zwei weitere Feuerwehrmitglieder den Kindern die Einrichtung des Feuerwehrhauses und die wichtigsten Einsatzgeräte anschaulich erklärten. Der Höhepunkt des Besuches war dann schließlich der Moment, in dem die Kinder selbst mit dem Strahlrohr „löschen“ durften.

Faschingsumzug der Volksschule Mils bei Imst

Der schon zur Tradition zählende Faschingsumzug der Volksschule Mils wurde am „Faschingsdienstag“ veranstaltet. Als „Ritter und Burgfräulein“ verkleidet zogen die Volksschüler in Begleitung der Lehrpersonen durch das Dorf bis zur Sporthütte, wo das lustige Fest beim genüsslichen Verspeisen von selbstgebackenen Muffins seinen Ausklang fand.