Figlrennen der Bergrettung in der Larsenn

Im Zuge des alljährlichen Figlrennens in der Larsenn hatte die Bergrettung Schönwies-Mils-Imsterberg unter Obmann Daniel Föger zunächst am Samstag, dem 16. Mai noch wichtige Maßnahmen zu treffen. Galt es doch den zum Teil stark verfallenen Steig in die Larsenn hinein wieder herzurichten. Weiters konnten von den Mitgliedern der Bergrettung die bereits begonnenen Arbeiten in und um die Bergrettungshütte wie z.B. Proviantkasten, Lüftungsschacht, Dachrinnen, Abfluss vom Brunnen und Neubau des „Stillen Örtchens“ fertiggestellt werden.

Sonntag 17. Mai 2015
Insgesamt 22 Teilnehmer haben sich anlässlich des Figlrennens im Larsenn eingefunden. Wenn auch die „Schneepiste“ nicht allzu lang war, war es doch eine „Mordsgaudi“. Es wurden zwei Durchgänge bewertet. Zuerst ging es um die schnellste Zeit. Der zweite Durchgang erfolgte „Paarweise am Seil“ mit Zwischenstopp zu einem „Schnapsl“ und einer X-Zeit Bewertung.
Klassensieger des ersten Laufes waren: 1.Werner Föger, 2.Ramona Raggl, 3.Gernot Schranz. Klassensieger des zweiten Laufes waren: 1.Manuel Venier und Christian Staggl, 2.Andreas Partl und Daniel Föger, 3.Ramona Raggl und Gerald Tripp. Die anschließende Siegerehrung wurde von Daniel vorgenommen und die Preise wurden durch Hüttenwart Helmut Menghin überreicht.
Abschließend bedankte sich Obmann Daniel Föger im Namen der Bergrettung Schönwies für die finanzielle Unterstützung der Mitgliedsgemeinden. Weiters ein Dankeschön an den Sponsor des Transportfluges, sowie für das nötige Baumaterial der Bergrettungshütte in der Larsenn.

Bericht der Bergrettung mit nachfolgenden Bildern von: Larsennsteig richten, Transportflug, Hüttensanierung und Figlrennen.

Fotos wurden zur Verfügung gestellt von: Melanie Schimpfössl, Conny Föger und Helmut Menghin

Obst- & Gartenbauverein: „Mit der Biene blüht das Leben!“

Mit dem Leitspruch „Mit der Biene blüht das Leben“ hatte der Obst- und Gartenbauverein Mils bei Imst am 8. Mai 2015 zu einem Informationsabend über die große Bedeutung des Bienenwesens eingeladen.
Mit der Biene blüht das Leben

Wie wichtig das Thema Bienenwesen ist, zeigte das rege Interesse der vielen Besucher an diesem Vortragsabend im Gemeindesaal Mils. Obmann Leo Brunner begrüßte als Vortragenden Rupert Mayr, den Obmann des Landesverbandes der Tiroler Obst- und Gartenbauvereine.

„Ohne Bienen keine Pflanzen, ohne Pflanzen keine Bienen“

Rupert Mayr vermittelte mit großem fachlichen Wissen grundlegende Informationen über den unersetzlichen Wert der Honigbiene als Blütenbestäuberin.
Honigbienen und viele Pflanzenarten leben seit jeher in einer Partnerschaft, die für das Überleben beider Seiten unabdingbar ist. Erstere erhalten im Rahmen der Blütenbesuche die erforderlichen Nahrungsmittel (Pollen, Nektar). Als Gegenleistung werden die Pflanzen bestäubt – die Voraussetzung für den Befruchtungsvorgang und die darauf folgende Entstehung von Samen und Früchten. Bienen gelten daher nach Schwein und Rind als drittwichtigstes Nutztier des Menschen. 71 der 100 wichtigsten Kulturpflanzen sind von der Bestäubung durch die Bienen abhängig. Grund genug, diesen wichtigen Insekten Nahrung durch das Einsetzen vieler Obstbäume zu bieten. Auch in unseren Gärten kann jeder selbst einen Beitrag für den Erhalt der Bienen leisten, indem man für Bienen geeignete Pflanzenarten verwendet, wie z.B. Kornelkirsche, Schneeheide, Ginster, Brombeere, Strohblume, Salbei, Katzenminze, Lavendel, Aster, Prachtkerze, Thymian, Lilie, Ziertabak, Borretsch, Zinnie, Bienenbaum, Sonnenhut, Kugeldistel, Sommerflieder, Strauch-Eibisch, Schneebeere, Kapuzinerkresse, Fetthenne, Dahlien, …

Mit einem kleinen Präsent bedankte sich Leo herzlich bei Rupert Mayr für den aufschlussreichen Vortrag über das Bienenwesen.

Mehr Information über Bienen findet man auf der Homepage www.gruenes-tirol.at:
Wildbienenbroschüre
Liste bienenfreundlicher Pflanzen
Informationsbroschüre: „Bienen-Landwirtschaft-Umwelt“
Buchtipp: „Mein Garten ein Bienenparadies“

Feuerwehr Mils bei Imst – Florianifeier

Ehrungen und Auszeichnungen bei der Florianifeier der Freiwilligen Feuerwehr in Mils bei Imst am 3. Mai 2015.

Nach dem gemeinsamen Einmarsch mit der Musikkapelle Mils zum Feuerwehrhaus fand die alljährliche Florianifeier zu Ehren des Schutzpatrones, dem Hl. Florian, statt. Im Anschluss zur Messfeier, die Pfarrer Johannes Laichner zelebrierte, wurden Ehrungen und Auszeichnungen durch Bezirkskommandant-Stellvertreter Hubert Fischer und Bürgermeister Markus Moser vorgenommen:
Für die 60-jährige Mitgliedschaft wurde an Theo Hammerle eine Urkunde in Würdigung der besonderen Verdienste bei der Feuerwehr Mils überreicht. Kommandant Karl Praxmarer erhielt eine Medaille für seine 40-jährige wertvolle Tätigkeit auf dem Gebiet des Feuerwehr- und Rettungswesens. Weiter wurden an Markus Finazzer und Lukas Sonnweber für ihre 25-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen Urkunden überreicht.
Auch an die Jungfeuerwehrgruppe von Mils mit den Mitgliedern Manuel Pinter, Lukas Pinter, Sebastian Pohl und Fabian Schiechtl konnte das beim Wissenstest erworbene Leistungsabzeichen in Gold überreicht werden.
Der „Frühschoppen“ der Musikkapelle Mils und die gute Bewirtung durch die Feuerwehr trugen zu unterhaltsamen Stunden am Florianitag bei.

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Mils bei Imst

Musikalischen Genuss bot die Musikkapelle Mils bei ihrem Frühjahrskonzert im Gemeindesaal von Mils bei Imst.
In vielen Proben wurde von Kapellmeister Johannes Nagiller ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzertprogramm einstudiert.
Frühjahrskonzert 2015 der Musikkapelle Mils bei Imst
„Ein herzliches Grüß Gott zum Frühjahrskonzert 2015 der Musikkapelle Mils an die vielen Konzertbesuchern und mein spezieller Gruß gilt allen Mitwirkenden der Musikkapelle unter ihrem Kapellmeister Johannes Nagiller und ihrem Obmann Hubert Schöpf!“, so der Moderator des Abends, Dr. Paul Wöll.

Der erste Teil des Frühjahrskonzertes stand unter dem Motto „Berge, Täler und Solisten“, beginnend mit „Montana Fanfare“ von Thomas Doss, der dieses Werk 2002 aus einer Inspiration bei einer Bergwanderung im Salzkammergut geschaffen hatte. Es folgte „Puszta Zigeunertänze“ von Jan van der Roost“. Der 1956 in Belgien geborene Komponist komponierte vier Zigeunertänze. Die Musik wechselte von langsamen, melancholischen Themen in die weite Ebene der ungarischen Landschaft, wird dann zu temperamentvollen und rassigen Teilen. Dieser Wechsel ist typisch für die Zigeunermusik. Weiters folgte die „Ungarische Fantasie op 35“ für zwei Flöten und Blasorchester von Franz und Karl Doppler. Das Musikwerk wurde von Prof. Hans Eigl arrangiert und von den Soloflötisten Gudrun Moser und Michael Schlierenzauer hervorragend gespielt.
Anschließend ging es weiter mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms. Bis auf wenige Teile handelte es sich nicht um originale Gedanken Brahms, sondern um Bearbeitungen vorgefundener Melodien.

Der zweite Teil des Konzertes begann mit „Pomp and Circumsdance March No. 4“ von Edward Elgar“. Zu den bekanntesten Werken dieses englischen Komponisten und Kammermusikers zählen die „Pomp and Circumsdance Marches op 39“. Es handelt sich dabei um 5 Märsche für Blasmusik.
Im weiteren Verlauf des Konzertes bekamen die Zuhörer zwei Werke für das kommende Wertungsspiel der Musikkapelle Mils zu hören: das Pflichtstück „Folk Song Suite“ von  Ralph Vaughan-Williams und das Selbstwahlstück „Appalachian Overtüre“ von James Barnes.
Zum Abschluss des Frühjahrskonzertes folgte der Programmteil „Viele Noten mit Wort und Spiel“: „What a wonderful World“ von Bob Thiele und Frank Sinatras „New York, New York“, eindrucksvoll gesungen von Bass-Bariton Vinzenz Arnold.

Die Musikkapelle Mils darf mit Stolz behaupten, dass dieser Abend sowohl für die Zuhörer als auch für die Mitwirkenden ein musikalisches Erlebnis war.
Mit viel Applaus ging ein gelungenes Frühjahrskonzert zu Ende.

Für das leibliche Wohl der Besucher und Musikanten sorgten die Mitglieder des Chores Bella Voce.

Fotos: Gerhard Tilg und Thomas Thurner

Ausbildungstour der Bergrettung Schönwies-Mils-Imsterberg

Vom 14. bis 15. März 2015 entschlossen sich die Mitglieder der Bergrettung, Daniel Föger, Walter Föger, Adi Streit-Mair, Klemens Vögele, Manuel Venier, Gabi Nöbl, Lukas Gruber, Christian Staggl, Genni Schranz, Heinz Ranninger, Andy Schimpfössl und Benni Sager, eine Ausbildungstour in die Ötztaler Alpen zu unternehmen.
o5:10 Uhr war dann Abfahrt ins Ötztal Richtung Vent zum Ausganspunkt der zweitägigen Tour. Um 06:45 Uhr ging es von Vent in Richtung Martin Busch Hütte. Weiter wurde die Tour über den Marzellferner zur hinteren Schwärze eingeschlagen. Nach einer kurzen Gipfelrast, fuhren wir auf einer Höhe von ca. 3350 m ab und stiegen dann zur mittleren Marzellspitze auf. Ab da wurde es dann sehr interessant, da entgegen dem Wetterbericht das Wetter schnell wechselte und wir uns nur mehr im Nebel bewegten. Nach der Überschreitung der mittleren Marzellspitze fuhren wir in leichtem Gefälle auf das Similaunjoch ab. Von dort mussten wir wieder ca. 280 Höhenmeter auf den Similaungipfel aufsteigen, unserem letzten Gipfel an diesem Tag. Trotz den widrigen Schnee- und Wetterbedingungen konnten wir nach Lesen der Karte auf dem richtigen Weg zur Similaunhütte abfahren. Auf der Hütte wurde dann gut gegessen und geschlafen. Am nächsten Morgen sah das Wetter auch nicht besser als am Vortag aus. Wir etschlossen uns kurzerhand Richtung Martin Busch Hütte abzufahren um zu sehen ob das Wetter dort besser ist. Zu unserer Verwunderung war es wirklich schöner und die Tour ging noch auf den Saykogel, was sich als sehr lohnenswert herausstellte. Nach der Abfahrt über die Martin Busch Hütte ging es wieder zurück nach Vent zum Ausganspunkt unserer Tour.
Da wir am ersten Tag 2350 Höhenmeter und ca. 21 km, sowie am zweiten Tag immerhin noch 750 Höhenmeter und 16 km bewältigten stieß manch einer der Gruppe an seine Leistungsgrenze. Jedoch zeigten alle ein Durchhaltevermögen bei dieser Ausbildungstour der Bergrettung-Schönwies-Mils-Imsterberg.

Beitrag und Fotos: Bergrettung