Neues Tanklöschfahrzeug für die FFW Mils bei Imst

Bereits im Jahr 2021 fasste die Gemeinde Mils bei Imst den Entschluss, ein neues Tanklöschfahrzeug anzuschaffen.

Am 9. Mai 2022 konnte das neue Tanklöschfahrzeug bei der Firma Rosenbauer in Leoding (in der Nähe von Linz) abgeholt werden. Entgegengenommen wurde das neue Fahrzeug von einer Mannschaft der FFW Mils mit Kommandant Gerhard Bregenzer, Altkommandant Karl Praxmarer und Maschinist Vbgm. René Schreiber.
Vor der Übergabe des Fahrzeuges in Leoding erfolgte die Überprüfung der Ausstattung nach Beladeplan und eine technische Einschulung der Mannschaft durch die beiden Mitarbeiter der Firma Rosenbauer Christoph Wagner und Martin Auer. Um 15:30 Uhr trat die Mannschaft der FFW Mils dann die Heimreise mit dem neuen Tanklöschfahrzeug an.

Am 13. Mai konnte das neue Fahrzeug besichtigt werden: ein Mercedes 1730 mit 300 PS und einem Gesamtgewicht von 15 Tonnen – mit Beladung und Mannschaft. Die technische Ausstattung: Wassertank (2000 Liter), Schaumtank (100 Liter), 2 Schaumleitungsabgänge, 2 Wasserabgänge, 1 Hochdruckhaspel mit 60m Gummischlauch, Dachmonitor, Drehfächer bis 120 Grad schwenkbar, Lichtmast, Stromerzeuger (13KVA), Greifzug, Motorsäge, Hebekissen, Atemschutzgeräte, Wärmebildkamera und weiteres Zubehör.

Die Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges, verbunden mit einem Florianifest, wird am 26. Juni 2022 beim Feuerwehrhaus in Mils bei Imst stattfinden.

Im Anschluss Fotos und ein Video vom neuen Tanklöschfahrzeug

 

BergErleben zum Bergwerk Platzertal

BergErleben am Weg zum höchstgelegenen Bergwerk Europas, dem Bergwerk Platzertal.
Ein echtes Bergerlebnis von Bernhard Pichler.

Es würde zu weit gehen, zu sagen, man habe sich verkalkuliert. Aber fehlende winterliche Ausrüstung, Regen, Schneefall, Nebel und weiche instasbile Schneefelder haben uns dann doch stark zugesetzt. Trotzdem haben wir uns bis fast 2500 Meter hinauf gekämpft, das Ziel bereits vor Augen. Aber dann 30 Hm vor dem finalen Gipfelsieg die ernüchterne Entscheidung: Rückzug! Den Rückweg schon vor dem Gipfelbussele anzutreten, ist eine hohe Kuns, umkehren die wichtigste Fähigkeit beim Bergsteigen. Es war trotzem eine tolle Tour, noch ist nicht aller Tage Abend, wir kommen wieder, keine Frage !

Zu Bild 1 : Um zu dem ehemaligen Erzabbau zu kommen, müssen wir durch die wunderbare Pfundser Tschey ins Platzertal wander.
Zu Bild 6 : Die Platzeralm ist die höchstgelegen Alm, auf der Milch zu Butter und Käse verarbeitet wird.
Zu Bild 12: Umgeben von 14 Dreitausendern des Glockturmkammes gelangt man zur historischen Bergwerksanlage Platzertal, deren Gebäude sich so hoch oben befinden, dass die Einheimischen sie „Mont Blanc der Bergwerke“ nennen. Einige der alten Stollen liegen auf über 2800 Metern Höhe.

Bericht und Bilder: Bernhard Pichler

 

Erste Flussuferläufer zurück am Inn

Beitrag von Mag. Nikolai Moser.

Mit Mai beginnt in Tirol die Brutzeit für die Flussuferläufer. Doch geeignete Brutplätze werden immer seltener. Nach ihrem langen Rückflug aus Afrika beginnt für die Vögel nun die schwierige Suche nach geeigneten Brutplätzen wie locker bewachsene Kies- und Sandufer oder Schotterbänke. Der Flussuferläufer ist in Mitteleuropa nur noch lückenhaft verbreitet. 2020 konnten Expert*innen von WWF und BirdLife nur noch elf Brutpaare am Tiroler Inn feststellen. „Jedes einzelne Brutpaar ist für das Überleben der Art von essentieller Bedeutung“, sagt Katharina Bergmüller, Leiterin der BirdLife Landesstelle Tirol.

Bevölkerung kann – und will – mithelfen.
Die scheuen Flussuferläufer brauchen in den ersten Wochen ungestörte Bereiche für ihre Nester. Deshalb können Menschen vor allem helfen, indem sie die Betretungsregeln in den Schutzgebieten einhalten und während der sensiblen Brutzeit von Mai bis Anfang Juli Schotterbänke und Inseln meiden. Gemeinsam mit Gemeinden und Anrainern werden Schutzmaßnahmen festgesetzt, damit ein Miteinander von Mensch und Natur funktioniert.

Um auf die bedrohten Vögel aufmerksam zu machen, hat nun der WWF Hinweistafeln an mehreren Standorten in Tirol aufgestellt.
So hat auch Toni Vorauer vom WWF in der Milser Au bei der großen Insel entsprechende Tafeln angebracht, wie die Bilder im Anhang zeigen.

Weitere Informationen findet man unter:
https://www.innsieme.org/drei-laender-fluss/der-inn-in-oesterreich/

Florianifeier in Mils bei Imst

Die traditionelle Florianifeier am ersten Sonntag im Mai war heuer nur eine kleine Feier und fand in der Pfarrkirche statt. Nach der Heiligen Messe wurden am Kirchplatz die Feuerwehrmänner Gregor und Jonas Finazzer angelobt. Mathias Praxmarer übernahm eine neugegründete junge Gruppe und wurde als Gruppenkommandant zum Löschmeister befördert. Markus Finazzer war bereits beim Bezirksfeuerwehrtag am 30.04.2022 nach Absolvierung des Kommandanten-Lehrganges zum Brandinspektor befördert worden.
Zum Ausklang des Florianitages lud Kommandant Gerhard Bregenzer die Feuerwehrkameraden zu einem Imbiss in die Feuerwehrhalle ein.

Anlässlich der Fahrzeugweihe des neuen Tanklöschfahrzeuges, welches voraussichtlich Mitte Mai geliefert wird, findet eine große Florianifeier am 26. Juni 2022 beim Feuerwehrhaus statt.

Waldrapp-Zwischenstopp in Mils bei Imst

Mils scheint ein guter „Boden“ für den Zwischenstopp seltener Vogelarten zu sein, denn kürzlich hielt sich ein Waldrapp-Paar in den Feldern von Mils bei Imst für zwei Tage auf.
Bei näherer Beobachtung konnte festgestellt werden, dass dieses Vogelpaar mit einem Sender und einer Beringung mit der Nummer 281 ausgestattet waren.
Laut dem Vogelexperten Christoph Grissemann gehören die beiden Waldrappe wahrscheinlich zur Brutkolonie in Überlingen am Bodensee, wo sie von Ziehmüttern vom Ei an aufgezogen werden und jeweils im Herbst mit Kleinflugzeugbegleitung zu ihrem Winteraufenthalt in Italien geleitet werden. Einige von ihnen sind bereits selbständig auf dem Weg zurück nach Überlingen.

Mehr Information über die Waldrappe findet man unter  http://waldrapp.eu/