Obst- und Gartenbauverein: Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereines Mils bei Imst fand am 24. 02. 2017 in der Sporthütte statt.
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte Obmann Bruno Schlierenzauer unter den anwesenden Mitgliedern auch Bgm. Markus Moser und Vbgm. Thomas Thurner begrüßen. Nach einer Gedenkminute für verstorbene Mitglieder folgte der Bericht des Obmannes. Zahlreiche Arbeiten sprechen über rege Tätigkeiten des Obst- und Gartenbauvereines im vergangenen Jahr wie z.B. Schnittkurs im Widumgarten, entleeren-säubern von Nistkästen im Gemeindegebiet, Abwicklung der Erdaktion, Vortrag über Kleingärten, Besuch von Baumwärterkurs, weiters werden bei „Mils im Advent“ immer herrliche Bratäpfel für die Besucher vorbereitet. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden für die unentgeltlichen Arbeiten im Verein an Harald Thurner, Leo Brunner und Franz-Josef Staggl ein kleines Präsent überreicht.
Nach den Grußworten von Bürgermeister Markus Moser folgte ein sehr interessanter Powerpointvortrag über Veranstaltungen und Aktivitäten der vergangenen Jahre des Obst- und Gartenbauvereines, zusammengestellt von Obmann Bruno Schlierenzauer.
Der Verein hat derzeit 85 Mitglieder und zählt zu den aktiven Vereinen in Mils bei Imst.

Alfons Köhle feierte seinen 80. Geburtstag

Zahlreiche Gratulanten machten Alfons Köhle ihre Aufwartung zu seinem runden Geburtstag, den er kürzlich im Kreise seiner Familie feierte.
Den Auftakt unternahm die Musikkapelle Mils mit zünftiger Marschmusik. Bgm. Markus Moser, Vbgm. Thomas Thurner und GV. Bernhard Schöpf gratulierten Alfons im Namen der Gemeinde herzlich zu seinem Jubiläum. Den guten Wünschen schlossen sich die Musikkapelle, Feuerwehr, Pfarrgemeinde und der Obst- und Gartenbauverein an. Alfons Köhle kann als aktives Mitglied in verschiedenen Vereinen in Mils zurückblicken: Er war nicht nur viele Jahre Mitglied bei der Musikkapelle, Feuerwehr, Obst- und Gartenbau sondern auch beim Kirchenchor.
Alfons bedankte sich für all die guten Wünsche und Geschenke und lud die Gratulanten zu einer gemütlichen Feier bei sich zuhause ein.

Tiroler Know-how für „Wärme in Nepal“

Wie bereits im Februar 2015 berichtet, wurde ein nepalesischer Schlosser, Tek Bahadur, unter anderem von der Milser Kunstschlosserei Hammerle ausgebildet, um die von uns entwickelten Tiroler Öfen auch in Nepal produzieren zu können. Das Ziel war, eine Werkstätte in Kathmandu einzurichten. Leider hat sich dieses Vorhaben durch die Erdbebenkatastrophe etwas verzögert, aber mittlerweile ist es gelungen!

Das Entwicklungsteam mit Michael Hammerle, Georg Posch, Florian Ötzbrugger (beide Reca Ofenbau) und die beiden Projektleiter Wolfgang Nairz und Dieter Lhota reisten nun Ende Dezember 2016 für zwei Wochen nach Nepal um die Werkstätte feierlich zu eröffnen. Davor war es aber wichtig, die bereits installierten Öfen im Solu Khumbu zu kontrollieren und einen Ofen gemeinsam mit Tek Bahadur und einigen Begleitern neu zu installieren. Alles verlief zu ihrer Zufriedenheit und besonders gefreut hat sie die Aussage der Betreiber der Paradise Lodge in Lukla: „The stov ist the pride of our lodge and we need only half of the very expensive fire wood and have higher comfort since we have improved our stove!“ („Der Ofen ist der Stolz unserer Lodge. Wir brauchen nur mehr die Hälfte des teuren Holzbrennstoffes und haben einen höheren Komfort seit wir den Ofen verbessert haben“). Dies war der praktische Beweis für die Sinnhaftigkeit der Entwicklung und des Projektes!

Eine traumhafte Reise im nepalesischen Winter in Höhen bis zu 4.200m wurde zum unvergesslichen Erlebnis – natürlich alles zu Fuß, über mehrere Tage, nach einem abenteuerlichen Flug nach Lukla, dem gefährlichsten Flughafen der Welt, als Ausgangspunkt auf 2.800m.

Eine besondere Begegnung aus Milser Sicht war das Treffen der Gruppe mit Birgit Lienhart-Gyawali, welche in Kathmandu verheiratet ist. Sie durften ihre sehr nette Familie kennenlernen und auch ihre berufliche und soziale Tätigkeit mit ihrem besonderen Lerncafe. Sie waren sehr beeindruckt von ihr und haben sich sofort bestens verstanden. Vielleicht richtet sie ihren Europabesuch mit Mann und Tochter im September 2017 so ein, dass sich das Projektteam mit ihnen im „Ofenbasecamp“ auf der Prorzheimer Hütte treffen kann.
Namaste und Tashi Delek!

Bericht und Fotos  wurden von Dieter Lhota zur Verfügung gestellt.

Urnenwand in Mils bei Imst vor Fertigstellung

Wie bereits im Oktober 2016 berichtet, wurde im Zuge der Friedhofserweiterung auch eine Urnenwand errichtet. Siehe Beitrag vom 24.10.2016.
Nun folgten weitere Arbeiten an der Urnenwand. Wie die Bilder im Anhang zeigen, werden die Urnenwand und die eingelassenen Nischen derzeit von der Kunstschlosserei Michael Hammerle mit brüniertem Messing verkleidet. Bis zur endgültigen Fertigstellung sind noch diverse Arbeitsschritte nötig.