Volksschule Mils & Imst – europäisches Schulpartnerprojekt

Die Volksschule Mils bei Imst nimmt seit Jahren an europäischen Schulpartnerprojekten teil. Was früher Comenius war, ist jetzt Erasmus. Zurzeit ist die Schule Mils in einer Partnerschaft mit 8 Schulen in verschiedenen Ländern mit dem Projekttitel: „Back to our future“. Sie lernen einander kennen, sehen Unterschiede und Gemeinsamkeiten, besinnen sich gemeinsam unterschiedlichster traditioneller Fähigkeiten und der Ressourcen die es zu nutzen gilt.

Im Mai 2015 gab es nun eine Projektwoche an der Volksschule in Mils. 24 Kinder und 12 LehrerInnen aus Schottland, Estland, Deutschland, Rumänien, Spanien und der Türkei waren zu Besuch. Zuerst wurden die Gäste im Gemeindesaal offiziell begrüßt – mit dabei Pflichtschulinspektor Mag.Thomas Eiterer, Bürgermeister Dr. Markus Moser und Leseopa Dr. Erwin Koler.
In workshops brachten dann die Kinder einander die unterschiedlichsten Dinge bei – von Knopfannähen bis zum rumänischen Volkstanz. Weiters wurde am Sportplatz Mils-Au ein Spitzahorn gepflanzt – in Erinnerung an dieses Treffen und als Symbol für Zusammenarbeit weit über die Grenzen hinaus.
Gemeinsam mit den Gästen besuchten die Schulkinder und Lehrerinnen aus Mils das UBUNTU-Forum in Imst, die Knappenwelt in Tarrenz und das Ötzidorf in Umhausen. Diese Woche wird wohl allen als eine ganz besondere Erfahrung in Erinnerung bleiben – der Wert wird vielen erst später einmal bewusst.
Das Projekt wurde zur Gänze aus Mitteln der Europäischen Union bezahlt.

Bericht der Volksschule Mils mit nachfolgenden Bildern aus der Projektwoche

Obst- & Gartenbauverein: „Mit der Biene blüht das Leben!“

Mit dem Leitspruch „Mit der Biene blüht das Leben“ hatte der Obst- und Gartenbauverein Mils bei Imst am 8. Mai 2015 zu einem Informationsabend über die große Bedeutung des Bienenwesens eingeladen.
Mit der Biene blüht das Leben

Wie wichtig das Thema Bienenwesen ist, zeigte das rege Interesse der vielen Besucher an diesem Vortragsabend im Gemeindesaal Mils. Obmann Leo Brunner begrüßte als Vortragenden Rupert Mayr, den Obmann des Landesverbandes der Tiroler Obst- und Gartenbauvereine.

„Ohne Bienen keine Pflanzen, ohne Pflanzen keine Bienen“

Rupert Mayr vermittelte mit großem fachlichen Wissen grundlegende Informationen über den unersetzlichen Wert der Honigbiene als Blütenbestäuberin.
Honigbienen und viele Pflanzenarten leben seit jeher in einer Partnerschaft, die für das Überleben beider Seiten unabdingbar ist. Erstere erhalten im Rahmen der Blütenbesuche die erforderlichen Nahrungsmittel (Pollen, Nektar). Als Gegenleistung werden die Pflanzen bestäubt – die Voraussetzung für den Befruchtungsvorgang und die darauf folgende Entstehung von Samen und Früchten. Bienen gelten daher nach Schwein und Rind als drittwichtigstes Nutztier des Menschen. 71 der 100 wichtigsten Kulturpflanzen sind von der Bestäubung durch die Bienen abhängig. Grund genug, diesen wichtigen Insekten Nahrung durch das Einsetzen vieler Obstbäume zu bieten. Auch in unseren Gärten kann jeder selbst einen Beitrag für den Erhalt der Bienen leisten, indem man für Bienen geeignete Pflanzenarten verwendet, wie z.B. Kornelkirsche, Schneeheide, Ginster, Brombeere, Strohblume, Salbei, Katzenminze, Lavendel, Aster, Prachtkerze, Thymian, Lilie, Ziertabak, Borretsch, Zinnie, Bienenbaum, Sonnenhut, Kugeldistel, Sommerflieder, Strauch-Eibisch, Schneebeere, Kapuzinerkresse, Fetthenne, Dahlien, …

Mit einem kleinen Präsent bedankte sich Leo herzlich bei Rupert Mayr für den aufschlussreichen Vortrag über das Bienenwesen.

Mehr Information über Bienen findet man auf der Homepage www.gruenes-tirol.at:
Wildbienenbroschüre
Liste bienenfreundlicher Pflanzen
Informationsbroschüre: „Bienen-Landwirtschaft-Umwelt“
Buchtipp: „Mein Garten ein Bienenparadies“

Ein Projekt für unsere Kleinen in Mils bei Imst

Wir, Anna Huber, Elena Tripp, Jana Riml und Eva Huber, besuchen die 2. Klasse der BAKIP in Zams und haben im heurigen Jahr die Idee geboren, mit Kindern ein freiwilliges und schulunabhängiges Projekt zu starten. Nach dem Motto, „Klein aber fein“ laden wir seit Jahresbeginn monatlich Milser Kinder und auch die Kinder aus dem Ortsteil Grieshaus ein, gemeinsam mit uns zu basteln, spielen, singen, tanzen, usw. So bastelten wir dieses Mal z.B. kleine Geschenke zum Muttertag und bemalten mit Unterstützung einiger Schulkinder Warnschilder für die Gemeinde, die die Autofahrer in Mil-Au auf spielende Kinder aufmerksam machen sollen.

Es freut uns sehr, dass unser Angebot so gut angenommen wird. Bedanken möchten wir uns auf diesem Wege auch für die freundliche Unterstützung der Gemeinde, die es uns ermöglicht hat, mit den Kindern den Vereinsraum kinderfreundlich zu gestalten und monatlich zu benützen.
Die Kerngruppe unserer Kinder ist zwischen 3 und 6 Jahre alt. Gerne jederzeit herzlich willkommen sind auch etwas jüngere oder ältere Kinder, schaut einfach mal bei uns vorbei. Wann wir uns treffen, erfahrt ihr auf der Anschlagtafel vor dem Kindergarten. Auf euer Kommen freuen sich Anna, Elena, Jana und Eva.

Nachfolgend Bilder aus unserem Projekt vom 8. Mai 2015

Feuerwehr Mils bei Imst – Florianifeier

Ehrungen und Auszeichnungen bei der Florianifeier der Freiwilligen Feuerwehr in Mils bei Imst am 3. Mai 2015.

Nach dem gemeinsamen Einmarsch mit der Musikkapelle Mils zum Feuerwehrhaus fand die alljährliche Florianifeier zu Ehren des Schutzpatrones, dem Hl. Florian, statt. Im Anschluss zur Messfeier, die Pfarrer Johannes Laichner zelebrierte, wurden Ehrungen und Auszeichnungen durch Bezirkskommandant-Stellvertreter Hubert Fischer und Bürgermeister Markus Moser vorgenommen:
Für die 60-jährige Mitgliedschaft wurde an Theo Hammerle eine Urkunde in Würdigung der besonderen Verdienste bei der Feuerwehr Mils überreicht. Kommandant Karl Praxmarer erhielt eine Medaille für seine 40-jährige wertvolle Tätigkeit auf dem Gebiet des Feuerwehr- und Rettungswesens. Weiter wurden an Markus Finazzer und Lukas Sonnweber für ihre 25-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen Urkunden überreicht.
Auch an die Jungfeuerwehrgruppe von Mils mit den Mitgliedern Manuel Pinter, Lukas Pinter, Sebastian Pohl und Fabian Schiechtl konnte das beim Wissenstest erworbene Leistungsabzeichen in Gold überreicht werden.
Der „Frühschoppen“ der Musikkapelle Mils und die gute Bewirtung durch die Feuerwehr trugen zu unterhaltsamen Stunden am Florianitag bei.

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Mils bei Imst

Musikalischen Genuss bot die Musikkapelle Mils bei ihrem Frühjahrskonzert im Gemeindesaal von Mils bei Imst.
In vielen Proben wurde von Kapellmeister Johannes Nagiller ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzertprogramm einstudiert.
Frühjahrskonzert 2015 der Musikkapelle Mils bei Imst
„Ein herzliches Grüß Gott zum Frühjahrskonzert 2015 der Musikkapelle Mils an die vielen Konzertbesuchern und mein spezieller Gruß gilt allen Mitwirkenden der Musikkapelle unter ihrem Kapellmeister Johannes Nagiller und ihrem Obmann Hubert Schöpf!“, so der Moderator des Abends, Dr. Paul Wöll.

Der erste Teil des Frühjahrskonzertes stand unter dem Motto „Berge, Täler und Solisten“, beginnend mit „Montana Fanfare“ von Thomas Doss, der dieses Werk 2002 aus einer Inspiration bei einer Bergwanderung im Salzkammergut geschaffen hatte. Es folgte „Puszta Zigeunertänze“ von Jan van der Roost“. Der 1956 in Belgien geborene Komponist komponierte vier Zigeunertänze. Die Musik wechselte von langsamen, melancholischen Themen in die weite Ebene der ungarischen Landschaft, wird dann zu temperamentvollen und rassigen Teilen. Dieser Wechsel ist typisch für die Zigeunermusik. Weiters folgte die „Ungarische Fantasie op 35“ für zwei Flöten und Blasorchester von Franz und Karl Doppler. Das Musikwerk wurde von Prof. Hans Eigl arrangiert und von den Soloflötisten Gudrun Moser und Michael Schlierenzauer hervorragend gespielt.
Anschließend ging es weiter mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms. Bis auf wenige Teile handelte es sich nicht um originale Gedanken Brahms, sondern um Bearbeitungen vorgefundener Melodien.

Der zweite Teil des Konzertes begann mit „Pomp and Circumsdance March No. 4“ von Edward Elgar“. Zu den bekanntesten Werken dieses englischen Komponisten und Kammermusikers zählen die „Pomp and Circumsdance Marches op 39“. Es handelt sich dabei um 5 Märsche für Blasmusik.
Im weiteren Verlauf des Konzertes bekamen die Zuhörer zwei Werke für das kommende Wertungsspiel der Musikkapelle Mils zu hören: das Pflichtstück „Folk Song Suite“ von  Ralph Vaughan-Williams und das Selbstwahlstück „Appalachian Overtüre“ von James Barnes.
Zum Abschluss des Frühjahrskonzertes folgte der Programmteil „Viele Noten mit Wort und Spiel“: „What a wonderful World“ von Bob Thiele und Frank Sinatras „New York, New York“, eindrucksvoll gesungen von Bass-Bariton Vinzenz Arnold.

Die Musikkapelle Mils darf mit Stolz behaupten, dass dieser Abend sowohl für die Zuhörer als auch für die Mitwirkenden ein musikalisches Erlebnis war.
Mit viel Applaus ging ein gelungenes Frühjahrskonzert zu Ende.

Für das leibliche Wohl der Besucher und Musikanten sorgten die Mitglieder des Chores Bella Voce.

Fotos: Gerhard Tilg und Thomas Thurner