Einstand von Pfarrer DDr. Johannes Laichner zum Kirchtag

Der 2. September 2012 war ein ereignisreicher Sonntag im Jubiläumsjahr der Pfarrkirche Mils bei Imst. Bereits am Vorabend zum Kirchweihfest kündigten Bergfeuer die kommenden Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum der Pfarrkirche Mils an. Mitglieder der Bergrettung Schönwies-Mils-Imsterberg hatten drei Bergfeuer errichtet: einen Rosenkranz in Mils-Berg, ein Herz in Spadegg und die Jubiläumszahl „150“ in Obsaurs.

Am Morgen des Kirchweihsonntags feierte Pfarrer DDr. Johannes Laichner aus Telfs seinen Einstand in Mils und wurde von Bürgermeister, Pfarrgemeinderat, Pfarrkirchenrat und von der Musikkapelle herzlich willkommen geheißen. Im Anschluss zelebrierte Pfarrer Johannes Laichner seinen ersten Fest- gottesdienst mit nachfolgender Kirchtagsprozession. Der Gottesdienst wurde mit feierlicher Kirchenmusik vom Chor „Jubilate“ gestaltet.

Ab Mittag veranstaltete die Musikkapelle Mils das traditionelle „Kirchtagsfest“.
Für die musikalische Unterhaltung der zahlreichen Kirchtagsbesucher sorgten der
der „Milser Spitzbua“ Manuel Schöpf und die Musikkapelle Wenns. Neben kulinarischen Köstlichkeiten, wie Hendln, Schnitzeln, Bratwurst, Kaffee und Kuchen waren die „Kirchtagskrapfen“ besonders gefragt.

Im Rahmen dieses Kirchtagsfestes verlieh die Musikkapelle auch heuer wieder Auszeichnungen an Milser Jungmusikanten. Die Übergabe der Auszeichnungen erfolgte durch den Obmann des Blasmusikverbandes Daniel Neururer, Obmann Bgm. Markus Moser, Kapellmeister Johannes Nagiller und Jugendreferentin Melanie Pirschner. Das Leistungsabzeichen in Gold erhielten Michael Schlierenzauer (Flöte) und Bernhard Praxmarer (Horn). Das Leistungsabzeichen in Bronze wurde an Katharina Hammerle (Klarinette) verliehen.

Mit der „Egerländer-Partie“ aus Schönwies nahm das Fest einen stimmungsvollen Ausklang.

Chronik-Ausstellung „150 Jahre Pfarrkirche Mils bei Imst“

Anlässlich des Jubiläumsjahres der Pfarrkirche Mils fand am Wochenende zum Milser Kirchtag die Chronik-Ausstellung „150 Jahre Pfarrkirche Mils“ präsentiert von Dorfchronistin Leni Bullock statt.
Chronik-Ausstellung
Die Eröffnung der drei Tage dauernden Ausstellung fand am 31. August um 14:oo Uhr im Gemeindesaal Mils bei Imst statt.

Gezeigt wurden historische und aktuelle Bildmaterialien, Urkunden, Stiftsbriefe, das „Heilige Grab“, Versehutensilien, Öllampen von der ältesten Beleuchtung der Kirche sowie das älteste vorhandene Messkleid und ein Messkelch von 1862. Sogar die Gewichte, Rollen und Pendel der alten Kirchturmuhr wurden für die Ausstellung in den Gemeindesaal transportiert. Auch eine Sonderbriefmarke zum Jubiläum „150 Jahre Pfarrkirche Mils“ und CDs mit Aufnahmen von alten Tonbändern des Kirchenchores aus den Jahren 1970 bis 2009 konnten erworben werden. Für die musikalische Gestaltung sorgte die “ Pitztaler Saitenmusik“.

Verabschiedung von Pfarrer Peter Yeddanapalli

Am Mittwoch, dem 15. August 2012, am hohen Frauentag, wurde Pfarrer Peter Yeddanapalli feierlich von der Pfarrgemeinde Mils bei Imst verabschiedet. Pfarrer Peter war von 2009 bis Ende August 2012 als Seelsorger in der Gemeinde tätig.
Ein Festgottesdienst, musikalisch gestaltet durch den Chor „Jubilate“, mit anschließender Agape und Klängen der Musikkapelle im Widumgarten, verlieh der Verabschiedung von Pfarrer Peter einen würdigen Rahmen.
Pfarrgemeinderatsobfrau Annelies Thurner und Bürgermeister Markus Moser richteten ihren Dank an Pfarrer Peter Yeddanapalli und verabschiedeten ihn mit den besten Wünschen für sein zukünftiges Wirken im Seelsorgeraum Zwischentoren im Außerfern.

Jubiläumskonzert mit Pfarrfest in Mils bei Imst

Ein weiterer Event im Jubiläumsjahr der Pfarrkirche Mils bei Imst war ein Jubiläumskonzert am Samstag, dem 23. Juni 2012 mit anschließendem Pfarrfest im Widumgarten, zu dem die Mitglieder des Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrates eingeladen hatten.

Die zahlreichen Besucher erlebten ein besonderes festliches Kirchenkonzert:
Mit „Grace and Glory“ von Wim Stalman eröffnete die Musikkapelle Mils das Jubiläumskonzert. Der Chor „Bella Voce“ und die Arzler Sängerrunde ließen mit dem Song „As the deer“ von Martin Nystrom ihre Stimmen erklingen.
Es folgten die Lieder: „The Rose“ von Bette Midler, „KOM“ von Monica Aslund und „Halleluja“ von Leonard Cohen. Weitere Musikstücke, wie „St. Florian Choral“ von Thomas Doss und „Gabriellas Song“ von Stefan Stalmann wurden wieder von der Musikkapelle dargeboten. Von der Chorempore erklang der musikalische Ruf: „Jubilate Deo“ von Jaques Berthier, vorgetragen vom Milser Chor „Jubilate“ sowie im Verlauf des Konzertes das „Sebastianslied“ von Raimund Runggaldier und das Lied „Ewiger Vater“ von Gustav Mankel / Michael Haydn. Dr. Erwin Koler führte die Besucher sachkundig durch das Programm des Abends.

Im Anschluss folgte das Pfarrfest im Widumgarten, wo den begeisterten Konzertbesuchern Bier vom Fass, Grillhendln, Bratwurst, Kuchen und Kaffee von Mitgliedern der Feuerwehr, der Landjugend und des Pfarrgemeinderates serviert wurden. Für festliche Stimmung sorgten „die Milser Böhmischen“.

Pfarrkirche Mils – Sanierung des Kirchturmdaches

Am 5. Juni 2012 beendeten die „Turmstreicher“ der Firma Pondorfer GmbH aus Osttirol ihre Sanierungsarbeiten am Milser Kirchturm.
Sanierung des Kirchturmdaches in Mils bei Imst, 2012
Ganz Mils verfolgte die spektakuläre Arbeit dieser Handwerker, die mit Pinseln, Farbkübeln und Werkzeugen bepackt, in 50 Meter Höhe am Seil hängend, dem Milser Kirchturm in wochenlanger Arbeit ein neues Erscheinungsbild gaben.
Nachdem im April alle schadhaften Schindeln ausgetauscht wurden, folgte der neue Anstrich des Kirchturmdaches. Die Schindeln wurden zuerst mit einer farblosen Grundierung versehen und nach einer mehrtägigen Trocknungsphase zweimal mit roter Spezialfarbe gestrichen.
Weiters wurde die Fassade des Kirchturmes gereinigt und ebenfalls mit einem neuen Anstrich versehen. Auch verschiedene Nebenarbeiten wurden von der Firma Pondorfer durchgeführt, wie z.B. das Anbringen von Abdeckblechen bei den „Dreiecksfenstern“ des Turmes sowie das Streichen der Zinnen und diverse Ausbesserungsarbeiten.
Um über die Arbeiten am Kirchturm berichten zu können, wagte sich die Ortschronistin auch auf den Turm hinauf.