Kindergartenkinder von Mils besuchen die Feuerwehr

Bereits im Kindergartenalter wird den Kindern die Wichtigkeit der eigenen Feuerwehr im Ort näher gebracht. Damit die Kindergartenkinder diese Einrichtung auch kennenlernen können, wurden sie am 30. Juni 2010 mit den Einsatzwagen der Feuerwehr abgeholt und in Begleitung der Kindergartentanten zum Feuerwehrhaus gebracht.
Kommandant Karl Praxmarer und ein weiteres Feuerwehrmitglied zeigten und erklärten den interessierten und zugleich staunenden Kindern die wichtigsten Einrichtungen und Einsatzgeräte. Der Höhepunkt war natürlich der Moment, in dem die Kinder selbst Feuerwehr „spielen“ und mit dem mit dem Strahlrohr „löschen“ durften. Abschließend bedankten sich die Kinder mit einem Lied und überreichten dem Kommandanten Karl Praxmarer ein Bild mit einem Feuerwehrauto.

Obst & Gartenbauverein Mils, Gartenbegehung

Am 25. Juni 2010 hatte Bruno Schlierenzauer, Obmann des Obst- und Gartenbauvereines Mils bei Imst, zu einem Rundgang durch ausgewählte Gärten von Mils eingeladen.
Ing. Manfred Putz (Geschäftsführer des Landesverbandes) informierte die Teilnehmer über Kulturmaßnahmen an Zierpflanzen, Obstgehölzen, Rosen und Balkonblumen und zeigte, wie man bestimmte Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge im eigenen Garten erkennen und bestimmen kann.
Zum Abschluss der Gartenbegehung lud Obmann Bruno Schlierenzauer die Teilnehmer zu einem erfrischenden Getränk ein.

Volleyball Betriebsmeisterschaft 2010 in Mils bei Imst

Bei herrlichem Wetter und optimalen Spielbedingungen starteten am 26.06.2010 11 Mannschaften zur 6.Volleyball Betriebsmeisterschaft auf dem Sportplatz Mils-Au.
Dieses Sportereignis wurde wieder bestens von den Sektionsleitern Harald Thurner und Alexandra Moser organisiert. Spielleiter der Veranstaltung war Michael Reiner.
Die einzelnen Betriebsmannschaften lieferten sich spannende Wettkämpfe bis zum Finale zwischen „easy select“ und der „HAK Landeck“. Die Mannschaft „easy-select“ gewann diese Betriebsmeisterschaft bereits zum dritten Mal und durfte daher den Wanderpokal nun endgültig mit nach Hause nehmen.

Rangliste:

1. easy select 5. west production 9. Hinkel Air
2. HAK Landeck 6. HTB – Imst 10. Ordination Dr. Jenewein
3. down down 7. Gymnasium Imst 11. Sparmarkt Imst I
4. Sparmarkt Imst II 8. Pflegezentrum Gurgltal  

Bilder von der Veranstaltung

Projekt Revitalisierung Milser Au

Projekt Revitalisierung Milser Au –
Entfernung der Altablagerung ist voll im Gange

Der folgende Bericht wurde von Projektkoordinator DI Andreas Pohl von der Forstinspektion Imst verfasst und zur Verfügung gestellt.

Im Herbst 2008 sollte die zweite bzw. östliche Retentionsfläche am Inn ausgestaltet werden. Im Zuge von Vorbereitungsarbeiten wurde eine „Altablagerungsfläche“ innerhalb des Umgestaltungsbereiches freigelegt. Diese Ablagerungsfläche war von 1975 bis 1984 der Müllablageplatz der Gemeinde Mils (Im Jahr 1985 erfolgte dann die Einführung der Hausmüllabfuhr und so wurde die Müllablage in der Milser Au geschlossen und mit Erde überdeckt).
Um ausreichend Zeit für Grundlagenerhebungen und Festlegung der weiteren Vorgangsweise zu bekommen, war eine sofortige Verlagerung der Arbeiten auf die geplante Maßnahmenfläche des Folgejahres notwendig. Im Frühjahr 2009 wurde die mittlere Retentionsfläche auch fertig gestellt.
Die Berücksichtigung der Altablagerung führte zu einer Projektadaptierung bei der dritten bzw. östlichen Retentionsfläche. Auch die Finanzierung musste aufgrund der zu erwartenden Mehrkosten auf neue Beine gestellt werden. Eine Verzögerung der Arbeiten um ein Jahr war die Folge. Umso erfreulicher ist, dass nun mit der ordnungsgemäßen Entfernung der Altablagerung als Vorbereitungsarbeit für die Ausgestaltung der letzten Retentionsfläche begonnen werden konnte. Bereits seit einer Woche wird an der Trennung des Materials der Altablagerung für eine ordnungsgemäße Entsorgung gearbeitet. Während der Niederwasserperiode im kommenden Herbst/Winter sollte die letzte Abgrabungsfläche planmäßig fertig gestellt werden.

Für die Trennung des Materials der Altablagerung kommen drei getrennte Maschinen zum Einsatz, die hintereinander angeordnet sind.
Als erstes wird eine mobile Steinbrechanlage mit einem Löffelbagger beschickt. Das Material wird in der Folge zerkleinert und über ein Förderband, das mit einem Magnet ausgestattet ist um Eisenteile auszusortieren, zur Siebtrommel befördert. Im nächsten Schritt wird das feine bodenähnliche Material bis zu einer Größe von 15 mm ausgesiebt. Beim Auswurf des Materials, das ebenfalls über ein Förderband erfolgt, werden wiederum kleine Metallteile mittels Magnet aussortiert.
Von der Siebtrommel gelangt das Restmaterial über ein Förderband in dosierten Mengen zum Windsichter. Dort werden Plastikteile und leichtes Material weggeblasen und abgesaugt. Nach dem Windsichter fällt grobes Bauschuttmaterial an, welches eine möglichst geringe Verunreinigung aufweisen sollte. Größere Metallteile und Restmüllteile werden zusätzlich mittels Bagger oder händisch aussortiert, da schwerere Teile vom Windsichter nicht abgesaugt werden können.
Das gesamte Material der Altablagerung wird somit in Metallteile, Restmüll, bodenähnliches Material und Bauschuttmaterial getrennt. Die Metalle sowie der Restmüll werden in Container gesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Das bodenähnliche Material wird vor Ort zwei Monate zwischengelagert und auf Schadstoffe analysiert. Nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse kann erst über die weitere Verwendung des Materials entschieden werden. Die Materialuntersuchung wird seitens des Amtes der Tiroler Landesregierung – Referat Abfallwirtschaft – durchgeführt. Das Bauschuttmaterial kann in Abhängigkeit vom Verunreinigungsgrad einer Verwertung zugeführt werden oder ist ordnungsgemäß zu deponieren.
Durch den Einsatz dieser in der Praxis erprobten Geräte, der Erfahrung der beteiligten Firmen und der Mitarbeit der Behörden ist sichergestellt, dass diese Altablagerung in der Milser Au ordnungsgemäß und nach heutigem Standard entfernt wird.

Im Anschluss eine Fotodokumentation

Radstaffel Via Claudia Augusta in Mils bei Imst

Um 45 nach Christus ließ Kaiser Claudius Augustus den Trampelpfad der Kelten, Räter und Etrusker zur ersten echten Gebirgsstraße ausbauen. 4 bis 8 Meter breit, mit großzügiger Schotterauflage, mit Straßengräben und an Sonnenhängen, um die Straße möglichst ganzjährig befahrbar zu machen. In Abständen eines Tagesmarsches waren Straßenstationen eingerichtet, in denen Reisende sich stärken, übernachten und ihre Wagen und Pferde unterbringen konnten …

Mehr über die Via Claudia Augusta:
http://de.wikipedia.org/wiki/Via_Claudia_Augusta
http://www.viaclaudia.at

Am 11. Juni 2010 startete in Donauwörth (Nähe Augsburg) die erste Radstaffel von Gemeinde zu Gemeinde entlang der Via Claudia Augusta, die nun am 15. Juni in Mils eintraf. Dabei überbrachten Hauptschüler der Stadtgemeinde Imst die Botschaft der Staffel „Summus Via Claudia Augusta“ („Wir sind die Via Claudia Augusta“) an die Volksschüler der Gemeinde Mils, die diese wiederum per „Bike“ an die Volksschüler der Gemeinde Schönwies weiterleiteten.

Benni Raich, auf Trainingsfahrt mit seinem „Bike“, stieß bei der Trofana zufällig auf die beiden Schülergruppen, was zu etwas Aufregung unter Schülern führte und diese beinahe ihre zu überbringende Botschaft vergessen ließ.  :-)